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Der Kampf um den Klassenerhalt

Für die Tübingen Hawks geht es nun aufs Ganze: In den Playdowns der Baseball-Bundesliga geht es
gehen die Stuttgart Reds um den Klassenerhalt.

In der anstrengenden letzten Woche konnten sich die Tübinger nicht gegen die Mannheim Tornados
durchsetzen und gehen als Tabellenschlusslicht in die nun beginnenden Playdowns. Hier treffen sie in der Best-of-5-Serie auf die Stuttgart Reds. In der regulären Saison ging das Duell mit 3:1 an das Team aus der Landeshauptstadt. Da der Verband noch immer keine Entscheidung über den Protest der Hawks gegen den Wechsel von Pitcher Thomas de Wolf nach Stuttgart gefällt hat, kann sich möglicherweise noch etwas am Ergebnis drehen, die Tabellensituation würde dies aber nicht beeinflussen.
Eben dieser Thomas de Wolf muss nach den zahlreichen Ausfällen der Stuttgarter Pitcher noch mehr
Verantwortung übernehmen, da den Roten Richard Olson, Marcel Hering, Hagen Rätz fehlen werden. Bei den Hawks werden Sammy de los Santos und Josh Hodges als Pitcher auflaufen, wer neben de Wolf für Olson beginnen wird, bleibt wohl ein Geheimnis der Reds.
Der Hawks-Schlüssel zum Erfolg wird die eigene Verteidigung sein. Sollten den Hawks wieder zahlreiche Fehler unterlaufen, rücken die Siege in weite Ferne. Wenn die Fehlerquote hingegen minimiert wird, dann sind spannende und hoffentlich siegreiche Spiele garantiert. Mit Rückkehrer Rouven Führmann, der schon gegen Mannheim überzeugt hat und Benjamin Burkhart, der wieder voll pitchen kann, gehen die Hawks nur bedingt als Außenseiter in die Spiele. Die Hawks wissen, dass sie Stuttgart schlagen können – und das wollen sie nun auch tun.

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Hawks bleiben Schlusslicht

Die Tübingen Hawks bleiben das Schlusslicht der Baseball-Bundesliga. Im Kellerduell mussten sich die
Hawks den Mannheim Tornados mit 3:9 und 2:3 geschlagen geben. In den Playdowns warten nun die
Stuttgart Reds.

Durch einen Feldspielfehler kam Michael Durham im zweiten Inning erst auf Base und konnte beim
Schlag von Marvin Appiah den ersten Punkt des Spiels erzielen. Durch weitere Fehler kamen Julian
Prade und Jonathan Ellenbogen auf Base und punkteten auf Durhams nächsten Schlag. Im Ruckschlag
des dritten Innings konnten die Hawks auch punkten: Benjamin Burkhart erzielte einen Freilauf, kam
durch Pedro Medrano eine Base weiter und Punktete nach Clarence Browns Basehit. Durch
Mannheimer Fehler begünstigt, kam Deontate Hann ein Inning später auf Base, durch Plankenhorns
Freilauf weiter und beim nächsten Feldspielfehler zu Gunsten Rouven Führmanns, verkürzte Hann
auf 2:3. Erneut ein Inning später konnte Michael Coats erzielte Michael Coats ein Triple und durfte
nach einer falschen Pitcherbewegung zur Homeplate vorrücken. Sammy de los Santos Laureano hatte
die Tornados-Offensive über das ganze Spiel gut im Griff, erst im achten Inning, als Ellenbogen nach
einem Appiah-Schlag punktete, musste er den nächsten Punkt hinnehmen. Fürs Schluss-Inning
wechselten beide Trainer ihre Pitcher, für die Hawks übernahm Plankenhorn, während Christian
Schuler Jan-Niclas Stöcklin ersetzte. Plankenhorn hatte etwas Probleme mit den Tornados Schlagleuten, am Ende standen weitere fünf Punkte zu Buche, während Schuler nichts mehr
anbrennen lies und den 9:3-Sieg in trockene Tücher packte.

Nach dieser Niederlage war klar, die Hawks benötigen einen extrem hohen Sieg, um die Tornados
vom nun fast sicheren Siebten Rang zu verdrängen. Gleich zu Beginn nahmen die Blunt-Schützlinge
das Heft in die Hand, Michael Coats mit einem Double wurde von Plankenhorn und Josh Hodges mit
Opferschlägen nach Hause gebracht. Da Hodges am Donnerstag gegen Haar über die volle Distanz als
Pitcher ging, kam er heute als Firstbasemann zum Einsatz, während Clarence Brown sich als Pitcher
mit Matt Kemp messen durfte. Danach zeigte beide Pitcher ihre Qualitäten, im vierten und siebten
Inning gelang es denTornados-Spielern Durham und Steffen Thielsch einmal aufs dritte Base
vorzurücken, aber die Hawks Verteidigung stand in dieser Partie sicher. Im Rückschlag des siebten
Innings holte der wiedergenesene Rouven Führmann kräftig Schwung und drosch den Ball über den
Leftfield-Zaun – Homerun zur 2:0-Führung. Angestachelt durch den Homerun wollten es die Gäste im
achten Inning wissen Jonathan Wagner und Durham begrüßten den mittlerweile für Brown
pitchenden Burkhart mit zwei Doubles hintereinander, ehe Alexander Janottas Schlag den Ausgleich
ermöglichte. Die Hawks hatten Glück, dass es beim Unentschieden blieb, Marius Jelloneck schlug den
nächsten Basehit und beim Schlag von Downey versuchte Janotta nicht nur das dritte Base zu
erreichen sondern bis zur Homeplate vorzuzrücken, aber Coats und Hodges beförderten den Ball zu
Catcher Führmann, der Janotta vorher mit dem Ball berührte und damit das Inning beendete. Im
Gegenzug gelang Pedro Medrano bist zum dritten Base, konnte die Führung aber nicht zurück
erobern. Da im neunten Inning ebenfalls keine Punkte gelangen, ging es in die Verlängerung. Hier
wurde Durham von der Verteidigung mit zwei Fehlern unterstützt, was die 3:2-Führung bedeutete.
Erneut musste Schuler als Mannheimer Schluss-Pitcher ran, Pedro Medrano sollte zwar nocheinmal
bis zum zweiten Base vorrücken, aber den Ausgleich konnten die Hawks nicht mehr erzielen.
Damit schließen die Hawks die Hauptrunde als Tabellenachter ab, was ihnen in den Playdowns, die
kommende Woche Beginnen, das Nachbarschaftsderby mit den Stuttgart Reds beschert.

Für Tübingen spielten: Burkhart, Brown, Buck, Coats, de los Santos, Führmann, Gluns, Hann, Hodges,
Medrano, Plankenhorn, Stolz

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Harter Kampf wird nicht belohnt

Die Tübingen Hawks boten dem Playoff-Teilnehmer der Baseball-Bundesliga, den Haar Disciples lange
die Stirn, und hatten bis zum Ende Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen. Letztlich mussten sich die
Hawks mit 2:3 geschlagen geben.

Gleich zu Beginn konnten Lukas Steinlein und Joshua Petersen zwei Fehler der Tübinger Verteidigung
nutzen und ihre Farben mit 2:0 in Führung bringen. Im zweiten Inning konnten die Hawks mit Jan
Gluns, Benjamin Burkhart und Laureano de los Santos die Bases laden, aber Haars Pitcher Brian Fields
rette sich mit einem Strikeout aus dem Inning. Während Josh Hodges auf Tübinger Seite kaum
weitere Läufer zu lies, bekamen Timo Stolz und Burkhart im vierten Inning wieder Walks, und nach
einem Basehit von de los Santos waren die Bases erneut geladen. Ein Fehlwurf ermöglichte Stolz, den
Anschluss zu erzielen, ehe der Verteidigung das dritte Aus gelang. Im Folgeinning war es wieder ein
Walk, der dieses mal Pedro Medrano auf Base brachte. Nach einem Steal und einem Fehler der
Verteidigung konnte er beim Schlag von Deontate Hann den hochverdienten Ausgleichspunkt
erzielen. Gleich im Rückschlag brachte Petersen auf den Schlag von Christoph Ziegler seine Farben
erneut in Führung. Die Hawks versuchten bis zum Ende, den Ausgleich zu erzielen, was aber nicht von
Erfolg gekrönt war. In diesem Spiel war zwischen den Playoff- und Playdown-Teilnehmern kein
Unterschied zu erkennen, jedoch machten die eigenen Fehler der Hawks in Offensive wie in der
Defensive heute den Unterschied.
Somit ist die Ausgangslage für die entscheidenden Spiele gegen die Mannheim Tornados am
Wochenende klar: Gewinnt ein Team beide Spiele, ist dieses Team auf Platz sieben, gibt es eine
Siegteilung, so müssen die Taschenrechner gezückt werden, da der direkte Vergleich beider Teams
dann ebenfalls Unentschieden stehen würde. Egal ob die Hawks oder die Tornados als Siebter oder
Achter der Tabelle in die Playdowns gehen, steht für beide Teams am 24.08. jeweils ein Heimspiel an,
während es dann am folgenden Wochenende zum gegnerischen Team geht.

Für Tübingen spielten: Burkhart, Brown, Buck, Coats, de Los Santos, Gluns, Hann, Hodges, Medrano,
Stolz, Supper

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Endspurt in der Bundesliga

Mit den Nachholpartien gegen die Haar Disciples am Donnerstag und die Mannheim Tornados am
Samstag endet für die Tübingen Hawks die Hauptrunde in der Baseball-Bundesliga. Mit zwei Siegen
können die Hawks den siebten Tabellenplatz behaupten.

Aufgrund mangelnder Nachholtermine muss die Nachholpartie des vor zweieinhalb Wochen wegen
Hagels abgebrochenen Spiel zwischen den Tübingen Hawks und den Haar Disciples am morgigen
Donnerstag nachgeholt werden. Durch einen bayrischen Feiertag können die Rand-Münchner
trotzdem in voller Stärke antreten. Wie schon beim ursprünglichen Termin werden wohl die Pitcher
Josh Hodges für Tübingen und Brian Fields für Haar die Klingen kreuzen. Bei der Wahl des Pitchers
werden beide Trainer jedoch durchaus auch taktieren müssen, da beide Teams am Wochenende
weitere zwei Spiele bestreiten müssen und vielleicht ein paar Körner gespart werden können.
Mit den zwei Siegen gegen die Bad Homburg Hornets im Rücken, wollen die Hawks mindestens zwei
der drei Spiele gewinnen, da dann mit eben diesen Hornets der, im Vergleich zu den Stuttgart Reds,
vermeintlich leichtere Gegner in den Playdowns warten würde. Wenn am Samstag nur ein Sieg gegen
die Mannheim Tornados herausspringen sollte, dann entscheiden die Taschenrechner das enge
Rennen um Platz sieben und acht, da die Hawks und die Tornados dann punktgleich wären.
Soweit wollen es die Neckarstädter jedoch nicht kommen lassen, schließlich haben es die Hawks
noch selbst in der Hand, sich in eine gute Ausgangslage zu bringen.
Wer am Samstag gegen Jan-Niclas Stöcklin und Matt Kemp als Pitcher antreten wird, entscheidet sich
erst nach dem Donnerstags-Spiel, Laureano de los Santos hat aber beste Karten, im ersten Spiel zu
beginnen, während im zweiten Spiel Josh Hodges oder Clarence Brown die besten Karten als Starting
Pitcher haben. Möglicherweise setzt Trainer Wesley Blunt aber auch auf den wieder genesenen
Benjamin Burkhart, der gegen Regensburg sein Comeback als Pitcher feierte. Möglicherweise kehrt
auch der Rouven Führmann ins Team zurück, seine Verletzung ist weitestgehend auskuriert und
durch seine Erfahrung kann er für das Team auch mental eine große Stütze sein.
Nach diesen Spielen ist das Wochenende für Hodges und Brown noch nicht beendet – beide werden
am Sonntag für das Team der Süd-Liga im Allstar-Game antreten. Trotz seiner bisherigen drei
Homeruns wurde Brown nicht fürs Homerun-Derby berücksichtigt, die Wahl fiel auf noch
schlagkräftigere Spieler der Liga, unter anderem Joshua Petersen von den Disciples, der sein Konto
von sieben Homeruns am Donnerstag besser nicht aufstocken sollte.
Für die Playdowns, die am 24.08. beginnen, steht jetzt schon fest, dass die Hawks zuerst zwei Spiele
zuhause bestreiten, ehe sie dann für die restlichen Spiele der Best-of-five-Serie auswärts antreten
müssen.

Tübingen Hawks – Haar Disciples 15.08.13 – 18.30 Uhr (Spiel 1)

Tübingen Hawks – Mannheim Tornados 17.08.13 – 13.00 Uhr (Spiel 1)
Tübingen Hawks – Mannheim Tornados 17.08.13 – 15.30 Uhr (Spiel 2)

 

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Hawks schaffen Anschluss ans Mittelfeld

Die Tübingen Hawks haben in der Baseball-Bundesliga mit zwei Siegen gegen die Bad Homburg (3:0
und 6:1) den Anschluss an das Mittelfeld geschafft. Bei den beiden Niederlagen gegen die Buchbinder
Legionäre Regensburg (3:15 und 0:15) waren die Hawks chancenlos.

Der Druck auf das Team von Trainer Wesley Blunt war vor dem Wochenende nicht gerade gering,
schließlich musste mindestens ein Sieg her, wenn die Chancen auf Platz sieben gewahrt werden sollten. Sammy de los Santos begann sehr dominant, im dritten Inning gestattete er nur Kevin Nobles und Spencer Payne einen Walk ehe er im Folgeinning gegen Kyle Waddell und Max Doll die ersten Hits erlaubte. Die solide Verteidigung der Habichte verhinderte jedoch ein ums andere Mal, dass die Hornissen Punkte erzielen konnten. Die Hawks brauchten ebenfalls bis uns vierte Inning als Deontate Hann und Michael Coats mit Basehits ins Spiel kamen. Als Benjamin Burkharts Schlag ins Leftfield segelte, konnte Hann den ersten Punkt erzielen und Coats nutzte einen Fehler der Bad Homburger Verteidigung aus und erhöhte im selben Spielzug auf 2:0. Im weiteren Spiel gestattete de los Santos nur noch zwei Hits, ehe Georg Plankenhorn im sechsten Inning nach einem Schlag von Hann auf den 3:0-Endstand erzielte. Im achten Inning übernahm Plankenhorn das Pitching und brachte das Spiel souverän nach Hause.
Im zweiten Spiel zogen die Hawks den Hornissen gleich zu Beginn den Stachel: Payne wurde nach seinem Basehit beim Steal an der zweiten Base ausgemacht ehe Doll mit einem Basehit und Waddell per Walk auf Base kamen, aber nicht punkten konnten. Danach wurde es zu einem Duell der Pitcher Josh Hodges und Elliot Glynn. Nur Clarence Brown, Marius Buck und Jonas Pfannebecker erreichten in den Anfangsinnings einen Walk, ehe Coats und Jan Gluns im vierten und fünften Inning einen Basehit erzielen konnten. Nachdem Pedro Medrano durch einen Feldspielfehler auf Base kam und rückte er auf Hanns Schlag aufs dritte Base vor und nutzte einen weiteren Fehler der Verteidigung auf, um die Hawks in Führung zu bringen. Bei Coats‘ Bunt rückte Hann aufs dritte Base vor, ehe Coats das zweite Base stehlen konnte. Bei einem Fehlwurf des Pitchers punktete Hann und nach einem weiteren Fehler war auch Coats zuhause. Durch den einzigen Tübinger Feldspielfehler des Tages konnte Glynn den Anschlusspunkt erzielen, nachdem er zuvor mit einem Double ins Spiel kam. Der Konter der Hawks konnte sich aber sehen lassen: Singles von Medrano, Hann, Coats, Pfannebecker und Gluns sowie ein Walk von Burkhart resultierte in weiteren drei Hawks-Punkten.

Am Folgetag musste die Hawks zwei weitere Spiele bestreiten, aber gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Regensburg konnten die Neckarstädter nicht mehr viel entgegensetzen. Zudem meldete sich Marius Buck nach seiner gestrigen Verletzung ab, was Fabio Supper ein unerwartetes Comeback in der Bundesliga einbrachte. Burkhart gab nach seiner Verletzungspause sein Comeback als Pitcher und schlug sich in den ersten vier Innings ganz wacker, wenngleich er gesamt sechs Punkte hinnehmen musste. Nachdem Brown den Rückstand im ersten Inning auf 1:2 verkürzen konnte, lagen die Hawks nach dem zweiten Inning, als Gluns und de los Santos punkteten, sogar kurzzeitig in Führung, ehe die Legionäre zeigten, wer das Sagen hat. Coats übernahm das Pitching im fünften Inning und musste zahlreiche Hits, darunter ein 3-Punkt-Homerun von Evan LeBlanc, hinnehmen. Mit der deutlichen Führung nahm Regensburg den Fuß etwas vom Gaspedal, was im 15:3-Abbruchsieg endete. Im zweiten Spiel durfte der ExTübinger Philipp Hoffschild an seiner alten Wirkungsstätte gegen den Etatmäßigen Centerfielder Brown pitchen, da Blunt kaum mehr alternativen zur Verfügung standen. Nach einer Nullnummer im ersten Inning konnten die Legionäre in jedem Inning punkten. Hierbei setzten Enzo Muschi und Ludwig Glaser mit zwei Solo-Homeruns die Glanzlichter. Im sechsten Inning hatten die Hawks bei geladenen Bases die Möglichkeit, den Ehrenpunkt zu erzielen, beim Flugball von Burkhart gelang es Hodges nicht, von der dritten Base nach
Hause zu kommen. Mit 15:0 wurde die Partie ebenfalls vorzeitig abgebrochen, jedoch war man im HawksLager angesichts der zwei Siege gegen Bad Homburg nicht unzufrieden. Im Kampf um Platz sieben ist die Tübinger Ausgangslage vor den nächsten Spielen am Donnerstag und Samstag einfach: Aus den letzten drei Spielen müssen zwei Siege her. Sollte jedoch nur ein Sieg gegen Mannheim gelingen, gibt es ein Rechenspiel zwischen den dann punktgleichen Teams aus Mannheim und
Tübingen.

Für Tübingen spielten: Burkhart, Brown, Buck, Coats, de los Santos, Gluns, Hann, Hodges, Medrano,
Pfannebecker, Plankenhorn, Supper

mike-at-bat

Start der „Horror-Woche“

Für die Tübingen Hawks kommt es in der nächsten Woche knüppeldick: Am Samstag treten sie in der
Baseball-Bundesliga gegen die Bad Homburg Hornets an, ehe am Sonntag das Rückspiel der letzten
Woche gegen die Buchbinder Legionäre Regensburg stattfindet.

Da in drei Wochen schon die Playoffs starten sind die verbliebenen Nachholtermine in der BaseballBundesliga Süd Mangelware. So müssen die Hawks an diesem Wochenende neben dem regulären Spiel gegen die Bad Homburg Hornets auch noch die ausgefallenen Spiele gegen die Buchbinder Legionäre Regensburg bestreiten. Zusätzlich folgt dann noch am kommenden Donnerstag die Nachholpartie des verhagelten zweiten Spiels gegen Haar, ehe dann am Samstag schon wieder
gespielt wird. Zum Abschluss sind die Mannheim Tornados zum Keller-Duell zu Gast am Neckar.
Aufgrund der zahlreichen Spiele – in acht Tagen müssen noch sieben Spiele bestritten werden – wird
Trainer Wesley Blunt sicherlich rotieren müssen, um seinen Pitchern auch einmal eine
Regenerationspause gönnen zu können. Da die zweite und dritte am Wochenende Mannschaft
spielfrei sind, wird Blunt zumindest auf diese Spieler zurückgreifen können, falls wirklich Not am
Mann ist. Rouven Führmann hingegen ist noch immer verletzt und wird den Hawks fehlen.
Die Hornets werden wohl mit den stärksten Pitchern Kyle Waddell und Elliot Glynn beginnen. Da die
Legionäre vor dem selben Problem wie die Hawks stehen, da sie am jeweils am Freitag und am
Samstag ein Spiel in Stuttgart bestreiten wird Trainer Martin Helmig je nach Einsatzzeit auch auf
Nachwuchskräfte setzen müssen.

Tübingen Hawks – Bad Homburg Hornets 10.08.13 – 13.00 Uhr (Spiel 1)
Tübingen Hawks – Bad Homburg Hornets 10.08.13 – 15.30 Uhr (Spiel 2)

Tübingen Hawks – Buchbinder Legionäre Regensburg 11.08.13 – 13.00 Uhr (Spiel 1)
Tübingen Hawks – Buchbinder Legionäre Regensburg 11.08.13 – 15.30 Uhr (Spiel 2)

sporttalk-h3

Spitzensport in der Region

Spitzensport in der Region

  • Wesley Blunt
    Headcoach
  • Deontate Hann
    Teamcaptain, Catcher, Co-Trainer
  • Bernd Kress
    Präsident
  • Timo Stolz
    Outfield, Eigengewächs

Moderation: Roland Steck

Dienstag, 06.August 2013, 19.00 Uhr, Einlass 18.30 Uhr H3 Büro- und Schulungszentrum, Arbachtalstraße 6,
72800 Eningen u. A.

Ihre kostenlosen Eintrittskarten erhalten Sie mit einer eMail info@rtf1.de oder telefonisch unter 07121/98779-0

josh-und-andere-imkreis

Der Meister setzt sich durch

Die Tübingen Hawks mussten in der Baseball-Bundesliga zwei verdiente Niederlagen bei den
Buchbinder Legionären aus Regensburg hinnehmen. Der Meister siegte jeweils vorzeitig mit 12:2 und
10:0.

Unter dem ungewohnten Flutlicht am Samstagabend erwischten die Hawks einen Auftakt nach Maß:
Clarence Brown erzielte einen Single und rückte nach einem Fehler des Leftfielders aufs zweite Base
nach vorne. Georg Plankenhorn opferte sich, um Brown eine Base weiter zu bringen, ehe er auf
Pedro Medranos Schlag den Führungspunkt erlaufen konnte. Deontate Hann machte es Brown im
Anschluss nach und erreichte per Single die erste Base. Michael Coats konnte ebenfalls mit einem
Single auf Base kommen. Durch einen Fehlwurf des Legionäre Shortstops schaffte es Coats aufs
zweite Base und Hann rückte zur Homeplate vor, was die Führung auf 2:0 schraubte. Mit einem
Strikeout beendete der Ex-Tübinger den Angriff der Blunt-Schützlinge, die sich beim Blick auf die
Anzeigetafel verwundert die Augen rieben. Im direkten Gegenzug wurden sie von den Legionären
wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, durch Walks und Basehits und durch
Feldspielfehler konnten Matt Vance, Ludwig Glaser und Evan Le Blanc punkteten und ihr Tam in
Führung bringen. Neben Lukas Jahn und Philipp Howard konnten Vance und Glaser erneut punkten,
ehe den Hawks überhaupt das erste Aus gelang. Ohne weitere Punkte auf beiden Seiten ging es ins
fünfte Inning 7:2. Nachdem Jahn schon gepunktet hatte, wurde Dennis Jeworowski von Georg
Plankenhorn als Pitcher abgelöst. Er musste aber noch die Punkte von Vance und Glaser hinnehmen.
Im nächsten Inning erhöhte Vance mit einem Homerun auf 11:2, ehe Howard im achten Inning mit
seinem Punkt zum 12:2 den vorzeitigen Abbruch nach der Ten-Run-Rule besorgte.

Am Folgetag gelangen den Legionären wieder gleich zu Beginn drei Punkte durch Howard, Glaser und
Le Blanc. Im dritten Inning drehten Michael Weigl, Richard Klijn und erneut Howard und Le Blanc
erneut an der Punkteanzeige. Die Hawks brachten Pitcher Boris Bokai im vierten Inning erstmals ein
wenig in Bedrängnis, Medrano mit einem Single und Hann mit einem Double kamen auf die Bases
Zwei und Drei, mit einem Strikeout und einem Groundout verhinderte er den ersten Punkt für die
Neckarstädter. Im Gegenzug punkteten Patrick Hillebrand und Klijn im vierten Inning, während Glaser
gegen den mittlerweile für Pitcher Josh Hodges eingewechselten Laureano de los Santos im fünften
Durchgang den Endstand von 10:0 herstellte, da es die Hawks bis zum siebten Inning nicht schafften,
den Rückstand zu verkürzen.

Für Tübingen spielten: Burkhart, Brown, Buck, Coats, de los Santos, Gluns, Hann, Hodges,
Jeworowski, Medrano, Plankenhorn, Stolz

sammy-pitching

Schwere Auswärts-Aufgabe

Die Tübingen Hawks gastieren am kommenden Samstag und Sonntag bei den Buchbinder Legionären
in Regensburg. Erstmals wird ein Hawks-Spieltag in der Baseball-Bundesliga auf zwei Tage verteilt.
Die Rollen sind am Wochenende klar verteilt: Auf der einen Seite der amtierende Deutsche Meister
aus Regensburg und auf der anderen Seite der Aufsteiger aus Tübingen. Zwar wissen die Tübingen
Hawks, dass die Spiele gegen den Tabellenführer nicht leicht sind, aber sie erstarren nicht wie das
Kaninchen vor der Schlange. Der Glaube an einen Überraschungserfolg ist am Samstag mit im Gepäck
nach Bayern. Dort werden die Habichte dann am Samstag die erste Partie unter Flutlicht bestreiten,
ehe dann am Sonntag die zweite Partie des Spieltags folgt. Laureano de los Santos und Josh Hodges
werden als Pitcher starten, kurzfristig wird sich noch entscheiden, ob Benjamin Burkhart ein
Comeback als Ersatzpitcher feiern wird oder ob er nur im Feld zum Einsatz kommen kann. Definitiv
ausfallen wird Rouven Führmann der weiterhin verletzt ist.
Ein Wiedersehen gibt es mit dem Ex-Tübinger Philipp Hoffschild, der jetzt seit zehn Jahren für die
Legionäre aufläuft und sich nun erstmals auf dem Feld mit „seinen“ Hawks messen darf.

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Erst Haar dann Hagel

In der Baseball-Bundesliga mussten sich die Tübingen Hawks den Haar Disciples mit 3:8 beugen, ehe
starker Hagel eine mögliche Revanche zunichte machte. Das zweite Spiel wurde bei 1:1 abgebrochen.

Laureano de los Santos bekam das Vertrauen von Trainer Wesley Blunt, jedoch musste er schon im
ersten Inning Punkte von Cedric Bassel, Joshua Petersen und Michael Stephan hinnehmen. Im
Gegenzug kamen Clarence Brown, der wie Josh Hodges fürs in kürze anstehende Allstar-Game
nominiert wurde, Pedro Medrano und Deontate Hann auf Base, konnten dies aber nicht in Punkte
ummünzen. Bis ins fünfte Inning hielt sich de los Santos dann schadlos und musste nur vereinzelte
Läufer zulassen. Unter Mithilfe der Hawks-Verteidigung erzielten die Vorstadt-Münchner weitere
zwei Punkte. Im Rückschlag gelang es Dennis Jeworowski auf Base zu kommen und durch einen
Fehler und einen Fehlwurf auf die dritte Base vorzurücken, ehe es ihm der Schlag von Brown
ermögliche, den ersten Hawks-Punkt zu erzielen. Kurz darauf stellte Bassel den alten Abstand wieder
her, als er nach einem Schlag von Lukas Steinlein die Homeplate überquerte. Kurz darauf löste
Plankenhorn de los Santos ab und setzte das Duell mit Steinlein fort. Nachdem Christoph Ziegler und
Bruno Aurnhammer im siebten Inning auf 8:1 erhöhten, schien die Messe spätestens jetzt gelesen.
Haar brachte jetzt Francis Garcia für Steinlein und dieser hatte anfangs auch mit der Kontrolle zu
kämpfen. Medrano erzielte einen Walk, Benjamin Burkhart wurde abgeworfen und Timo Stolz‘ Schlag
ins Centerfield brachte den zweiten Punkt nach Hause. Nachdem Marius Buck ebenfalls einen Walk
errang punktete Burkhart auf einen Fehlwurf, ehe Petersen den Schlag von Jan Gluns zum dritten Aus
an die erste Base warf. Im letzten Durchgang blieb die Aufholjagd aus, da Garcia wie de los Santos zu
Beginn nun seine Kontrolle gefunden hatte und den Hawks keine Chance mehr ließ.

Im zweiten Spiel konnte Bassel gleich wieder den Führungspunkt erzielen, aber Josh Hodges konnte
dann schlimmeres verhindern. Im zweiten Inning egalisierte Stolz die Führung, als er mit einem
Double auf Base kam und dann nach einem Fehler der Disciples-Verteidigung die Homeplate
überquerte. Im dritten Inning warf Hodges noch drei Pitches, eher der Himmel seine Schleusen
öffnete und mit golfballgroßen Hagelkörnern am Spiel teilnehmen wollte. Selbiges wurde dadurch
aber unmöglich und die Schiedsrichter mussten das Spiel abbrechen. Da die Mindestspielzeit noch
nicht erreicht war, ging dieses Spiel nicht in die Wertung ein und muss in den nächsten Wochen
nachgeholt werden. Ein genauer Termin dafür steht aber noch nicht fest.

Für Tübingen spielten: Burkhart, Brown, Buck, Coats, de Los Santos, Gluns, Hann, Hodges,
Jeworowski, Medrano, Plankenhorn, Stolz