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Die Niederlagenserie geht weiter

Bei den Heidenheim Heideköpfen mussten die Tübingen Hawks zwei weitere Niederlagen in der Baseball-Bundesliga hinnehmen. Mit 15:1 und 7:1 setzte sich der Favorit klar durch.

Kyle Waddell erwischte einen rabenschwarzen Sonntag, gegen die Heideköpfe musste er in den ersten vier Innings alle 15 Punkte hinnehmen, ehe Michael Coats ihn ablöste. Coats blieb in den restlichen zwei Innings ohne Gegenpunkt. Das Unheil begann im zweiten Durchgang, als Heideköpfe-Pitcher Luke Sommer auf einen Schlag von Shawn Larry den ersten Punkt erzielte, ehe Larry kurz darauf ebenfalls punktete. Im vierten Durchgang konnte Trainer Clarence Brown einen Fehler der Heideköpfe Verteidigung nutzen. Durch Pedro Medrano weitergebracht verkürzte er dann auf den Treffer von Waddell zum zwischenzeitlichen 1:2. Im Gegenzug brachen dann aber die Dämme, als Waddell im Rückschlag acht Treffer, darunter ein Homerun von Sommer, zulassen musste, was den Spielstand auf 11:1 erhöhte. Als ein Inning später weitere vier Punkte hinzukamen, übernahm Coats und brachte das Spiel zuende.

Auch im zweiten Spiel war der Spielverlauf ähnlich. Erneut im zweiten Inning punkteten die Ostälbler doppelt: Erst Simon Gühring und dann James McOwen brachten ihre Farben in Front. Im vierten Durchgang lies Sommer einen weiteren Punkt folgen. Andrew Smith schlug im Folgeinning einen Grand-Slam-Homerun, welcher weitere vier Punkte einbrachte. Nach sechs Innings ersetzte Benjamin Burkhart Werfer Josh Hodges, während ihr Gegenüber weiter auf Kurs eines No-Hitters war. Bis ins achte Inning gelang den Habichten kein Treffer, einzig Brown durfte ein Mal nach einem Abwurf auf Base. Dann durchbrach Michael Coats den Bann und konnte auf einen Schlag von Timo Stolz den Ehrenpunkt erzielen. Damit rangieren die Tübingen Hawks neben den ebenfalls noch sieglosen Bad Homburg Hornets am Tabellenende. Am kommenden Wochenende sind die Hawks Spielfrei, ehe es dann zu den Mainz Athletics geht.

Für Tübingen spielten: Brown, Buck, Burkhart, Coats, Gluns, Helber, Hodges, Medrano, Pfannebecker, Riemer, T. Stolz, Waddell

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Wieder in Bestbesetzung

In der Baseball-Bundesliga können die Tübingen Hawks am Samstag wieder über den kompletten Kader verfügen. Trotzdem ist ein Sieg bei den Heidenheim Heideköpfen eher unwahrscheinlich.

Komplett regeneriert können Kyle Waddell und Josh Hodges wieder den Pitcherhügel erklimmen, um die Spiele für die Tübingen Hawks zu beginnen. Nach den deftigen Niederlagen beim amtierenden Deutschen Meister wartet mit den Heidenheim Heideköpfen aber ein Gegner, der die selbe Kragenweite wie die Buchbinder Legionäre aus Regensburg hat. Der Gastgeber aus Heidenheim hat sich mit dem zurückkehrenden Pitcher Luke Sommer sogar nochmals verstärkt, was die Herkulesaufgabe noch schwerer macht. In erster Linie wollen die Tübingen Hawks ihre Leistungen vom Saisonbeginn abrufen, als die Teams aus Mainz und Stuttgart am Rande einer Niederlage standen. Ganz sicher wollen die Habichte aber nicht noch einmal so ein Debakel erleben wie letzte Woche.

Heidenheim Heideköpfe – Tübingen Hawks 11.05.14 – 13.00 Uhr (Spiel 1)
Heidenheim Heideköpfe – Tübingen Hawks 11.05.14 – 15.30 Uhr (Spiel 2)

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Der Meister erteilt eine Lehrstunde

Die Tübingen Hawks mussten ohne ihre Stammpitcher zwei bittere Niederlagen hinnehmen. Der amtierende Meister der Baseball-Bundesliga, die Buchbinder Legionäre Regensburg, siegten mit 12:0 und 32:0.

Da sich Kyle Waddell und Josh Hodges nach ihren Donnerstäglichen Auftritten noch in der Regenerationsphase befanden, mussten bei den Hawks die anderen Pitcher antreten. Benjamin Burkhart schlug sich im ersten Spiel noch recht wacker. Zwar musste er im ersten Inning vier Punkte hinnehmen, dann folgte aber nur noch ein weiterer Punkt, ehe Georg Plankenhorn im sechsten Inning übernahm. Das Siebte Inning gestaltete Jonas Fink, der sein Debüt im Oberhaus gab. Da der Punktestand auf mittlerweile 12:0 angewachsen war, griff die „Ten-Run-Rule“, welche das Spiel zugunsten der Gäste beendete.

Auf Regensburger Seite waren Mike Bolsenbroek und Sammy de los Santos, ebenfalls am Donnerstag aktiv, nicht am Start, aber Trainer Martin Helmig konnte auf deutlich mehr Alternativen zurückgreifen. James Larsen, Luca Patschke, Jonathan Eisenhuth, Wolfgang Reitter und Justin Kuehn teilten sich die Spiele zu fast gleichen Teilen auf, während Hawks-Trainer Clarence Brown mangels Alternativen Derek Kujat als Starting Pitcher aufbot. Hier bot sich den Zuschauern das selbe Bild wie zuvor: Die Regensburger dominierten nach Belieben und erzielten Punkt um Punkt. Im vierten Inning kam Michael Coats beim Stand von 0:10 auf den Mound. Die rettende 10 Punkte-Schallmauer war zwar schon längst erreicht, aber die Hawks mussten sich erst noch bis zum Ende des siebten Innings kämpfen, da die 10-Run-Rule erst im siebten Inning Anwendung findet. Am Ende standen auf Regensburger Seite 32 Punkte zu Buche, während den Hawks kein einziger gelingen wollte. Ein sonderlich großer Beinbruch hingegen sind diese Niederlagen nicht. Klar waren im Vorfeld vier Niederlagen eingeplant, lediglich die Höhe im letzten Spiel entsprach nicht den Erwartungen an das Team. Am kommenden Wochenende gastiert das Team auf der Ostalb bei den Heidenheim Heideköpfen. Dann können auch die Stammpitcher wieder aktiv ins Geschehen eingreifen und die Hawks in die Erfolgsspur führen.

Für Tübingen spielten: Attridge, Burkhart, Brown, Buck, Coats, Fink, Gluns, Helber, Hodges, Kujat, Medrano, Pfannebecker, Plankenhorn, Riemer, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Der Meister siegt souverän

Die Tübingen Hawks mussten gegen die Buchbinder Legionäre Regensburg fast erwartungsgemäß zwei Niederlagen hinnehmen. Am Wochenende treffen beide Teams erneut beim Rückspiel aufeinander.

Im zweiten Inning konnte Pitcher Kyle Waddell seine Farben mit einem Homerun etwas überraschend mit 1:0 in Führung bringen. Danach übernahmen aber die Hausherren die Kontrolle über das Spiel, Christopher Howard und Justin Kuehn konterten im Rückschlag. Christoph Zirzlmeier im vierten und Matt Vance mit Homerun im fünften Inning schraubten das Ergebnis in die Höhe, während die Hawks gegen den dominaten Mike Bolsenbroek, der 15 Strikeouts warf, kein Mittel fanden. Einzig Michael Coats und abermals Waddell sollten im gesamten Spielverlauf noch einen Basehit erzielen. Im Siebten Inning erhöhten Lukas Jahn und Vance auf 6:1, ehe Luca Patschke und Enzo Muschik im achten Inning den Endstand besorgten.

Das zweite Spiel konnten die Hawks gegen ihren Ex-Werfer Sammy de los Santos bis ins vierte Inning offen gestalten. Dann legten Ludwig Glaser, Zirzlmeier, Muschik und Johannes Jung vier Punkte vor, ehe Kuehn und Zirzlmeier ein Inning später weitere Punkte erzielten. Vance, Kuehn, Zirzlmeier und Muschik schraubten den Spielstand gegen den mittlerweile für Josh Hodges als Pitcher eingewechselten Michael Coats auf 10:0, was den Abbruchsieg im siebten Inning bedeutete. Offensiv mussten sich die Hawks mit 10 Strikeouts gegen de los Santos und Wolfgang Reitter geschlagen geben, einzig Hodges sowie den Youngsters Timo Stolz und Luca Helber sollten Basehits gelingen. Am kommenden Samstag treffen die beiden Teams im Rückspiel schon wieder aufeinander. Die Favoritenrolle liegt ganz klar bei den Bayern, aber die Hawks wollen sich so teuer wie möglich verkaufen.

Für Tübingen spielten: Attridge, Burkhart, Buck, Coats, Gluns, Helber, Hodges, Pfannebecker, Riemer, T. Stolz, Waddell

Die nächsten Spiele:
Tübingen Hawks – Buchbinder Legionäre 03.05.14 – 13.00 Uhr (Spiel 1)
Tübingen Hawks – Buchbinder Legionäre 03.05.14 – 15.30 Uhr (Spiel 2)

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Eigene Fehler besiegeln Niederlagen

Die Tübingen Hawks kassieren in der Baseball-Bundesliga zwei weitere Niederlagen. Die eigenen Fehler geben bei den 1:5- und 3:9-Niederlagen gegen die Mannheim Tornados den Ausschlag.

„Wir haben einige Schlüsselfehler gemacht und die Bälle direkt auf die Verteidiger geschlagen. Beim Baserunning haben wir viele Fehler gemacht, sonst hätte es wohl nur 1:1 oder 2:1 gestanden.“ Trainer Clarence Brown fasste damit die erste Partie treffend zusammen. Gleich im ersten Inning konnten Emmanuel Febles, Anton Helmig und Spencer Kuehn die Gäste mit 3:0 in Front bringen, als Kyle Waddell ungewohnter Weise gleich zu Beginn einige Hits abgeben musste. Jonathan Ellenbogen erhöhte im vierten Inning auf 4:0, ehe die Hawks im fünften Inning durch Jan Gluns überhaupt erst den ersten Hit bejubeln konnten. Das zweite Double, erneut von Gluns, bescherte den 1:5-
Ehrenpunkt durch Benjamin Burkhart, nachdem Ellenbogen kurz zuvor nochmals erhöht hatte.

Im Spiel zwei konnte Josh Hodges die Tornados Offensive zumindest anfangs im Zaum halten und Kyle Waddell sendete den Ball im ersten Abschnitt über den Zaun – Homerun und 2:0-führung für die Habichte. Tornados Pitcher Kuehn drehte danach richtig auf, nach seinem Double erzielte er auf den Schlag von Wesley Grilliette den Anschlusspunkt. Im Verlauf sollte Kuehn bei seinen vier weiteren Schlagversuchen noch vier Mal erfolgreich sein. Im vierten Durchgang hatten die Quadratestädter alle Bases besetzt, als Febles den Ball ins Rightfield beförderte und alle Runner nach Hause brachte. Kuehn erhöhte durch einen Homerun zum zwischenzeitlichen 6:2 für die Gäste. Im Gegenzug verkürzte Michael Coats auf 6:3, was nochmals Hoffnung ins Tübinger Lager brachte. Marius Jellonek kam mit einem Double auf Base und rückte dann auf den Schlag von Ellenbogen weiter nach vorne. Timo Stolz beförderte das Spielobjekt zu Catcher Brown, welcher dann von Jellonek in bester Football-Manier umgerannt wurde. Die kurze Benommenheit Browns nutzte Alexander Janotta um zu punkten, ehe beide Teams ein Rudel an der Homeplate bildeten. Da sich Brown nicht in der direkten Baseline befand wurde Jellonek dafür des Spiels verwiesen. Im Getümmel und in der Emotion hatte Brown seinen Handschuh nach Jellonek geworfen, was ebenfalls mit Platzverweis geahndet wurde. Gluns übernahm für Brown und nachdem Kuehn seinen zweiten Homerun des Tages erzielt hatte, war auch für Hodges des Tag beendet, Burkhart übernahm für ihn als Pitcher. Die Messe war jedoch gelesen, den Hawks sollte kein weiterer Hit gelingen und die Tornados konnten beide Siege mit nach Hause nehmen.

Bilder zum Spiel gibts hier.

Für Tübingen spielten: Burkhart, Brown, Buck, Coats, Fink, Gluns, Helber, Hodges, Pfannebecker, Riemer, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

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Tornados oder laue Lüftchen?

Nach der wetterbedingten Spielabsage am letzten Wochenende treten die Tübingen Hawks am Samstag in der Baseball-Bundesliga gegen die Mannheim Tornados an.

Da der Wettergott den Hawks keine Möglichkeit auf Siege gab warten die Universitätsstädter noch immer auf den ersten Saisonsieg. Gegen die runderneuerten Mannheim Tornados, die mit zahlreichen internationalen Spielern verstärkt haben soll dieser erste Sieg gelingen. In der letzten Woche konnten die Quadratestädter gegen Mainz eine Siegteilung erringen. Emmanuel Febles (Spanien) lieferte eine starke erste Partie ab und konnte sich den „Win“ sichern, Spencer Kuehn (Bruder des Regensburger Pitchers Justin Kuehn – beide USA) war im zweiten Spiel ohne Chance. Kyle Waddell und Josh Hodges werden wieder das Vertrauen von Trainer Clarence Brown erhalten. Am Mittwoch bestritten die Habichte noch ein Vorbereitungsspiel gegen ein High-School-Team, um für das samstägliche Spiel in Schwung zu kommen. Bleibt abzuwarten, ob die Mannheimer wie ein Tornado über die Hawks hinwegfegen oder ob sich doch nur ein laues Lüftchen entwickelt.

Tübingen Hawks – Mannheim Tornados 26.04.14 – 12.00 Uhr (Spiel 1)
Tübingen Hawks – Mannheim Tornados 26.04.14 – 14.30 Uhr (Spiel 2)

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Regen sorgt für Spielabsage

Der nächtliche Regen hat das Spielfeld in Haar unbespielbar gemacht und somit für eine Absage der Partie Haar Disciples gegen die Tübingen Hawks gesorgt.

Wann die Partie nachgeholt wird steht derzeit noch nicht fest. Wir werden den Termin schnellstmöglich mitteilen.

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Aufholjagd wird nicht belohnt

Die Tübingen Hawks verlieren das Derby in der Baseball-Bundesliga gegen die Stuttgart Reds. Nach großem Kampf müssen sich die Hawks mit 3:8 und 6:7 geschlagen geben.

Clarence Brown besorgte als erster Hawks-Schlagmann gleich mit einem Homerun die Führung und weckte damit sein Team, das zu Beginn etwas in der Defensive wackelte, auf. Marcel Hering konnte im zweiten Inning ausgleichen, ehe Brown gemeinsam mit Pitcher Kyle Waddell im dritten Inning beim Double von Michael Coats ihre Farben wieder in Front brachte. Ein Homerun von Thomas de Wolf egalisierte den Spielstand im fünften Abschnitt. Im siebten Durchgang krönte de Wolf seine Klasse Leistung sowohl als Pitcher als auch als Schlagmann mit einem 2-RBI-Double und erhöhte selbst beim Schlag von Nick Renault auf 6:3. In den letzten beiden Innings konnten die Gäste jeweils einen weiteren Punkt erzielen, was den Endstand von 8:3 besiegelte.

Im Folgespiel legten Hering und Ruben Kratky im zweiten Inning vor, Waddell konnte auf das Double von Jonas Pfannebecker im direkten Gegenzug antworten. Hagen Rätz punktete erst im dritten Inning und umrundete die Bases im fünften Inning erneut, als der Tübinger Pitcher Josh Hodges etwas schwächelte. Gavin Ng und Dennis Ribbens nutzten dies ebenfalls aus, ehe Renault mit einem fragwürdigen Bunt-Spielzug, welcher im Double Play endete die Wende einleitete. Luca Helber, Brown und Timo Stolz luden die Bases und Mike Riemer leerte selbige mit einem Double bis an den Zaun im Centerfield. Ein Inning später stieg die Stimmung der Hawks-Fans weiter, als Marius Buck mit seinem Homerun den Ausgleich herstellte. Spätestens, nachdem die Hawks dann im siebten Inning bei einer Bases loaded-Situation den Kopf aus der Schlinge ziehen konnten, war das Momentum auf Seiten des Heimteams. Hering übernahm für Renault, der seiner Rolle als „Dominator“ nicht gerecht werden konnte. Die Spannung gipfelte bis ins letzte Inning, da keines der Teams punkten konnte. Als sich die meisten der Zuschauer schon auf einen möglichen Walk-Off-Sieg freuten, drosch eben dieser Nick Renault den Ball bei zwei Aus und zwei Strikes weit über den Leftfieldzaun, was den Roten die 7:6-Führung bescherte und die Hawks in einen Schockzustand versetzte, aus welchem sie im letzten Anlauf nicht mehr zurück kommen konnten. Trainer Brown war trotz der Niederlagen zufrieden. „Wir hatten im ersten Spiel einen guten Start, haben dann aber ein paar Schlüsselfehler gemacht. Im zweiten Spiel haben wir unser bestes gegeben, hatten den Gegner bis auf einen Strike am Rande einer Niederlage, ehe sie uns geschlagen haben.“ Nächste Woche bei den Haar Disciples wollen sich die Hawks dann endlich mit einem Sieg für ihre guten Leistungen belohnen.

Für Tübingen spielten: Burkhart, Brown, Buck, Coats, Fink, Gluns, Heim, Helber, Hodges, Pfannebecker, Riemer, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

Die nächsten Spiele
Bilder gibts demnächst hier

Florain Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Das erste Derby steht an

Am zweiten Spieltag der Baseball-Bundesliga treffen die Tübingen Hawks auf die Stuttgart Reds. Die Hawks wollen den ersten Saisonsieg erringen.

Nach den beiden Niederlagen gegen die Mainz Athletics treten die Tübingen Hawks nun gegen die Stuttgart Reds an. Mit gemischten Gefühlen gingen die Habichte aus den Spielen gegen die Mainzer. Einerseits Stolz, eine tolle Leistung geboten zu haben, aber andererseits auch das Gefühl, die vorhandenen Chancen nicht genutzt zu haben. Ganz anders dagegen die Gäste, die mit einem etwas überraschenden 11:8 und 4:7 ein Spiel gegen den Favoriten aus Heidenheim gewinnen konnten. Dabei erzielte der Ex-Tübinger Thomas de Wolf in beiden Partien jeweils einen Homerun. Er wird sich im ersten Spiel mit Kyle Waddell messen, während danach Josh Hodges und Nick Renault, die beide am letzten Wochenende nicht ganz überzeugen konnten, die Klingen kreuzen werden. Die Hawks benötigen auf jeden Fall eine ähnlich stabile Verteidigung und eine verstärkte offensive, wenn die Punkte nicht neckaraufwärts schwimmen sollen.

Tübingen Hawks – Stuttgart Reds 12.04.14 – 12.00 Uhr (Spiel 1)
Tübingen Hawks – Stuttgart Reds 12.04.14 – 14.30 Uhr (Spiel 2)

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Etwas Glück fehlt zur Überraschung

Die Tübingen Hawks haben im ersten Saisonspiel der Baseball-Bundesliga lange an der Sensation
geschnuppert, mussten sich den Mainz Athletics dann aber doch mit 0:1 geschlagen geben. Spiel 2 ging deutlich mit 13:2 an die Mainzer.

Nach der Saisoneröffnung durch Klinik-Clown „Krümel“ zeigte Neuzugang Kyle Waddell im ersten Spiel eine sehr ansprechende Leistung als Pitcher. Erst im vierten Inning musste er Treffer von Kevin Kotowski und Andrew Jones hinnehmen, ein Double Play und ein Strikeout verhinderten jedoch Mainzer Punkte. Bei den Hawks lief nach einen Treffer von Spielertrainer Clarence Brown gleich beim ersten Schlagversuch auch nicht mehr viel zusammen, da Waddells Gegenüber Jan-Niclas Stöcklin ebenfalls brillierte. Den zahlreichen Zuschauern zeigten sich kaum Läufer, da beide Defensivreihen sicher standen. Im Siebten Durchgang gelang Max Boldt ein Double und nach Lennard Stöcklins Treffer konnte Boldt den Führungspunkt erlaufen. Im achten Abschnitt konnten Timo Stolz und Jan Gluns die Bases eins und zwei besetzen, jedoch schafften die Hawks es auch mit taktischen Opferspielzügen nicht, den Ausgleichspunkt zu erzielen. Als alle dachten, dass der Drops gelutscht sei, brachten Marius Buck und Waddell die Hawks erneut in diese Ausgangslage, aber erneut sollte es nicht zum Ausgleich reichen. Die Mainz Athletics gewannen die immer spannende Partie auch dank 17 Strikeouts mit dem Minimalergebnis von 1:0.

Spiel zwei sollte ein totales Spiegelbild davon werden: Mike Larson startete den Punktereigen im ersten Durchgang mit einem Homerun, Brown und Buck nutzten im Rückschlag anfängliche Kontrollprobleme des Mainzer Pitchers Christian Decher, der beiden einen Freilauf ermöglichte. Nach einem Wild Pitch konnte Mike Riemer einen Opfer-Flugball schlagen und Brown damit das Vorrücken Browns zur Homeplate ermöglichen. Im nächsten Durchgang konnte Jan-Niclas Stöcklin auf den Schlag von Lucas Dickmann erneut vorlegen, die Jugendabteilung der Hawks glich abermals aus. Timo Stolz erzielte einen Freilauf, Jan Gluns wurde vom Pitch getroffen und Luca Helber, der im ersten Spiel schon ein tolles Double Play spielen konnte, krönte seinen tollen Einstand im Bundesligateam mit einem Double, durch das Stolz den Punkt erzielte. Im nächsten Durchgang legte Jones wieder einen Punkt vor, nach einem Treffer von Mike Riemer und einem Double von Michael Coats schafften die Hawks es nicht erneut zu Punkten. Im Folgedurchgang brachen dann alle Dämme, Mainz erzielte sieben weitere Punkte und der Wille der Hawks war gebrochen. Nachdem Mainz auf 13 Punkte erhöht hatte, wechselte Brown Benjamin Burkhart für Josh Hodges, der keinen allzu glücklichen Tag erwischt hatte, ein. Burkhart lies keine weiteren Punkte zu, da aber Decher mittlerweile ebenfalls seinen Rhythmus gefunden hatte, konnten die Hawks nicht mehr verkürzen und damit den vorzeitigen Spielabbruch im siebten Inning hinnehmen. Trainer Brown zeigte sich trotzdem zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Es war ein tolles Spiel, wir haben es bis ins letzte Inning Spannend gemacht. Das war ein toller Start in die Saison, eines der besten Spiele, die ich hier gesehen habe. Gegen diese Pitcher war es schwer, Punkte zu erzielen. Im weiten Spiel hatten wir einen guten Start, bis ins vierte Inning gut mitgehalten, dann hat unser Pitcher nachgelassen und Mainz das Spiel zu ende gebracht.“

Für Tübingen spielten: Burkhart, Brown, Buck, Coats, Gluns, Heim, Helber, Hodges, Pfannebecker, Riemer, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

Bilder zum Spiel gibt’s hier