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Das Abstiegsduell bleibt weiter offen

Die Tübingen Hawks haben nach einem 6:2-Sieg und einer 1:11-Niederlage bei den Bad Homburg Hornets weiterhin alle Chancen, in den Playdowns der Baseball-Bundesliga den Klassenerhalt zu schaffen.

Schon im ersten Inning konnten die Tübingen Hawks erstmals jubeln: Kyle Waddell, Benjamin Burkhart und Pedro Medrano luden die Bases und Michael Coats brachte mit seinem Schlag ins Rightfield die ersten beiden Punkte nach Hause. Als die Gastgeber durch Eric Brenk im vierten Durchgang verkürzen konnten, hatten die Unistädter gleich eine Antwort parat. Trainer Clarence Brown punktete auf den Schlag von Waddell, der als Pitcher wieder über die volle Distanz ging und gegen sein Ex-Team zu überzeugen wusste. Nur ein Inning später brachte Timo Stolz erst seinen Bruder Hannes nach Hause, ehe er dann noch selbst zum 5:1 punkten und die Führung weiter ausbauen konnte. Im achten Inning – mittlerweile hatte Ales Keprta den Bad Homburger Starting-Pitcher Maximilian Doll ersetzt – wurde Coats von Brown bei geladenen Bases nach Hause geschoben, ehe Benedict Ullrich den mit dem Punkt zum 2:6 nur noch Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Im zweiten Spiel griff Trainer Brown etwas in die Trickkiste und stellte nicht wie zu erwarten war sich selbst sondern Burkhart als Pitcher auf, während bei den Hornissen Matthew Broder das Pitching übernahm. Zu Beginn schien der Plan aufzugehen, aber ein Triple bei geladenen Bases durch Doll im dritten Inning brachte die Hessen in Führung. Einen Durchgang später legte Christian Haug auf einen Schlag von Ewald Crombach noch einen Punkt nach. In der sechsten Runde konnte Burkhart auf ein Medrano-Triple verkürzen und im Lager der Habichte keimte nochmals Hoffnung auf, aber eine Reihe eigener Fehler ermöglichte den Hornets im Rückschlag weitere drei Punkte durch Haug, Broder und Ullrich zu erzielen. Im siebten Inning durfte dann Jonas Fink für Burkhart auf den Mound, er musste jedoch zahlreiche Treffer hinnehmen und nach den Punkten von Brenk, Doll, Martin Matlacki und Tobias Naggatz wurde das Spiel bei 11:1 für die Gastgeber aufgrund der „Ten-Run-Rule“ abgebrochen.

Damit steht es in der Best-Of-Five-Serie 1:1-Unentschieden, was die Serie – wie von zahlreichen Baseball-Experten erwartet – offen und Spannend hält. Am kommenden Samstag duellieren sich die Teams in Tübingen. Sollte ein Team dann beide Spiele gewinnen können, hat es den Relegationsplatz sicher, gibt es erneut ein Unentschieden, so komme es wieder eine Woche später zum alles entscheidenden fünften Spiel, welches erneut in Tübingen ausgetragen werden würde.

Für Tübingen spielten: Brown, Buck, Burkhart, Coats, Fink, Medrano, Pfannebecker, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Die Hawks müssen nachsitzen

In einem äußerst spannenden und von den Pitchern beider Seiten dominierten Spiel musste Tübingens Starter Kyle Waddell relativ früh im zweiten Inning einen Homerun von Juan Martin hinnehmen. Im vierten Inning erhöhte Spencer Kuehn auf 2:0 für die Quadratestädter. Nach Marius Buck, der im vierten Inning einen Walk erzielte, markierten die Brüder Hannes und Timo Stolz im sechsten Inning nach einem Feldspielfehler und einem weiteren Walk die nächsten Läufer, jedoch konnten die Hawks dies nicht in Punkte ummünzen. Nur ein Inning später erreichten mit Buck und Waddell erneut zwei Schlagleute die Bases, aber erneut blieben die Hawks punktlos. Auch Benjamin Burkhart blieb im achten Durchgang auf den Bases stehen. Im letzten Inning machte Tornados-Pitcher Matteo D’Angelo, der über das ganze Spiel 12 Strikeouts markieren konnte, den Sack zu um sein Team in der Best-of-Five-Serie mit 2:1 in Führung zu bringen.

Entgegen der Erwartungen begann Benjamin Burkhart das zweite Spiel für die Hawks während Clarence Brown ihn später noch als Pitcher ablösen sollte. Auf der Gegenseite begann Wesley Grilliette, der gleich gehen Buck einen Hit abgeben musste und sich dann im zweiten durch zwei Fehler seiner Defense zwei Läufern gegenüber sah. Burkhart opferte sich mit einem Bunt, um Pedro Medrano und Michael Coats auf die Bases zwei und drei zu bewegen. Beim anschließenden Flugball von Luca Helber ins Centerfield konnte Verteidiger Dominik Höpfner den Ball vor Coats zur Homeplate werfen und Martin stoppte ihn, bevor er die Homeplate erreichen konnte. Wieder hatten die Hawks eine Chance vertan. Erneut nur ein Inning später erreichte Hannes Stolz durch einen Hit das erste Base und Timo Stolz opferte sich, ihn voran zu bringen. Ein weiterer Fehler der Mannheimer Verteidigung – am Ende standen sieben Errors zu Buche – brachte Brown auf die erste und Hannes Stolz auf die dritte Base, aber Grilliette zog den Kopf mit zwei Strikeouts erneut aus der Schlinge. Die Tornados bestraften dies dann im vierten Durchgang, als Martin, Mauro Sciavoni und Anton Helmig nach drei Hits und zwei Walks drei Punkte erzielen konnten. Im Rückschlag standen die Stolz-Brüder im erneut auf den Bases zwei und drei, aber die Tornados schafften es erneut, keinen Punkt zuzulassen. Der Knoten platzte dann im sechsten Inning, als Coats auf ein Double von Burkhart den ersten Tübinger Punkt erlaufen konnte. Ein Inning später erneut mit zwei Läufern auf den Bases zwei und drei – aber der Anschluss sollte nicht gelingen. Erst im letzten Inning konnte Brown auf einen Schlag von Waddell nochmals verkürzen, aber mit einem Flyout gewannen die Mannheimer die Partie und sicherten sich somit die Serie, was für die Mannheimer den Klassenerhalt bedeutet.

Nach dem Spiel der vergebenen Chancen müssen die Hawks nun nach einer Spielfreien Woche nochmals in einer Entscheidungsserie gegen die Bad Homburg Hornets antreten. Der Sieger der Best-Of-Five-Serie wird dann Tabellenplatz Sieben, gleichbedeutend mit dem Relegationsplatz, einnehmen, während der Verlierer auf Platz Acht, was den direkten Abstiegsplatz darstellt, geführt. Wie viel diese Plätze dann Wert sind und ob es überhaupt zu einer Relegation bzw. zu einem Abstieg kommt, wird sich erst nach Abschluss der zweiten Bundesliga zeigen, wenn klar ist ob und wie viele Teams von ihrem Aufstiegsrecht gebraucht machen. Möglicherweise darf sogar der achtplatzierte (wie im vergangenen Jahr die Bad Homburg Hornets) auch im folgenden Jahr wieder im Oberhaus antreten.

Für Tübingen spielten: Brown, Burkhart, Buck, Coats, Helber, Medrano, H. Stolz, T. Stolz, Waddell, Fink, Pfannebecker

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Siegteilung bei Hitzeschlacht

Bei hochsommerlichen Temperaturen konnten die Gastgeber zum ersten Schlag ansetzen: Spencer Kuehn und Juan Martin nutzen einen Fehler im Outfield aus und brachten die ersten beiden Punkte auf die Anzeigetafel. Marius Buck antwortete noch im ersten Abschnitt, als er ebenfalls einen Fehler ausnutze und auf 1:2 verkürzte. Im dritten Durchgang war es erneut Buck, der am Punktezähler drehte. Auf seinen Schlag ins Leftfield konnten die Stolz-Brüder Hannes und Timo ihre Farben in Führung bringen. Benjamin Burkhart erhöhte ein Inning später auf 4:2 für die Unistädter. Emanuel Febles konnte im Gegenzug gleich wieder verkürzen und das Spiel noch spannender gestalten. In der sechsten Runde sorgten Marius Jelloneck und Mauro Sciavoni für einen erneuten Führungswechsel. Auch diese Führung währte nicht lange, Timo Stolz glich nach einem „Balk“ noch im sechsten Inning aus. Nachdem Martin im Rückschlag wieder eine Antwort parat hatte, hielt die Gästeführung bis ins neunte Inning, als Pedro Medrano den Ausgleichspunkt erzielen konnte und das Spiel somit in die Verlängerung schickte. Hier hatte Kyle Waddell, der für die Habichte das ganze Spiel pitchte, den längeren Atem und keine Läufer mehr zulies – Sciavoni, nach Matteo D’Angelo und Christian Schuler schon der dritte Torndos-Pitcher, lud sich bei nur einem Aus die Bases und nach einem Fehlwurf konnte Michael Coats den Siegpunkt im elften Inning erlaufen und damit den ersten Saisonsieg für sein Team sichern – in der Hauptrunde waren noch alle vier Spieler verloren gegangen.

Da Stammpitcher Josh Hodges aus dringenden Gründen vorzeitig in die USA abreisen musste, übernahm Clarence Brown seine Aufgabe nachdem er im ersten Spiel schon elf Innings in der warmen Catcher-Ausrüstung steckte. Zu Beginn legte Febles mit einem Homerun vor und Jelloneck, Sciavoni und Wesley Grilliette erhöhten im zweiten Durchgang auf 4:0 für die Kurpfälzer. Waddell drosch den Ball im dritten Inning ebenfalls über den Zaun und beim nächsten Schlagversuch scheiterte er nur knapp am nächsten Homerun, aber immerhin konnten Timo Stolz und Clarence Brown punkten und auf 3:4 verkürzen. Im fünften Inning zog Mannheim nach einem Martin-Homerun sowie Punkten von Jelloneck, Sciavoni und Grilliette wieder davonziehen. Sciavoni ware auch im siebten Inning, als die Tornados auf 9:3 erhöhten. Waddell und Coats brachten ihre Farben im Rückschlag nochmals auf 9:5 heran, was etwas Hoffnung aufkeimen lies, aber Febles mit seinem zweiten Homerun und nochmals Sciavoni sorgten in den letzten beiden Innings für den Endstand.

Trainer Brown war nach dem Spiel zufrieden: „Wir haben in der ersten Partie eines der besten Spiele dieses Jahres abgeliefert. Wir waren bereit, da raus zu gehen und zu gewinnen. Unser Buntspiel war der Schlüssel zum Sieg.“ Zudem hatte er noch ein Sonderlob für Hannes Stolz und Benjamin Burkhart übrig. „Im zweiten Spiel waren beide Teams müde, aber Mannheim hatte die entscheidenden Hits, als sie Läufer auf Base hatten – wir leider nicht.“ Hier erhielten erneut Hannes Stolz sowie Luca Helber und Pedro Medrano extra Anerkennung. „Ich bin stolz auf das Team“ war das Schlussfazit, bevor die Habichte in der kommenden Woche nach Mannheim fahren, um mit zwei weiteren Siegen den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen. Sollte es dort erneut eine Siegteilung geben, gibt es erneut eine Woche später ein entscheidendes fünftes Spiel, welches ebenfalls in Mannheim stattfindet.

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Der Meister ist zu stark

Nach den 3:10- und 0:12-Niederlagen beenden die Hawks die Runde auf Platz sieben.

Sascha Lutz erzielte im ersten Inning die Gästeführung, ehe er im zweiten Durchgang mit einem Grand Slam-Homerun weitere vier Punkte auf die Anzeigetafel brachte. Im vierten Durchgang war es wieder Lutz der punktete, als kurz darauf Shawn Larry und Simon Gühring auf 8:0 erhöhten. Die Hawks hatten in der Offensive große Probleme mit Nationalspieler Luke Sommer, der in fünf Innings lediglich einen Treffer von Kyle Waddell hinnehmen musste, ehe er von Robert Gruber ersetzt wurde. Waddell musste im achten Inning nochmals zwei Punkte von Philip Schulz und Lutz hinnehmen. Michael Coats brachte das Spiel dann im letzten Inning zu Ende, da die Habichte durch Benjamin Burkhart via Homerun sowie Hannes Stolz und Clarence Brown auf einen Schlag von Marius Buck auf 3:10 verkürzen und damit den vorzeitigen Abbruch verhindern konnten.

Im Spiel Zwei konnte Josh Hodges wegen einer leichten Armverletzung nicht pitchen, daher besetzte er, wie auch schon im Spiel Eins, den Catcher-Posten und Clarence Brown übernahm seinen eigentlichen Job. Er musste gleich den Punkt durch Lutz und dann auch noch von Larry hinnehmen. Im dritten Inning legten die Ostälbler nochmals zahlreich nach: Andrew Smith, Simon Gühring, James McOwen, Sommer und Jay Pecci erhöhten auf 7:0. Smith erhöhte mit seinem Homerun im vierten Inning auf 8:0, ehe der Regen das Spiel kurz unterbrach. McOwen legte im sechsten Inning einen weiteren Punkt nach, während die Hausherren weiterhin mit Tyler Lockwood ihre Probleme hatten. Einzig Waddell und Pedro Medrano schafften einen Basehit. Johannes Krumm ersetzte Lockwood im siebten Durchgang und hielt die Hawks weiter an der kurzen Leine. Sommer erhöhte im achten Inning mit einem 3-Punkt-Homerun auf 12:0, was den vorzeitigen Abbruch bedeutet, da die Hawks dieses Mal nicht mehr punkten konnten.

Da die Bad Homburg Hornets ihre Spiele gegen die Mainz Athletics nicht gewinnen können, beenden die Tübinger die Hauptrunde auf Platz sieben, was sie in den Playdowns auf die Mannheim Tornados treffen lässt. Im anderen Playdown-Spiel werden sich die Hornets und die Athletics wiedersehen. Die Sieger dieser Best-of-Five-Duelle verbleiben in der Liga, die Verlierer spielen in einer weiteren Best-of-Five-Serie den direkten Absteiger und den Relegationsplatz untereinander aus.

Bilder zum Spiel

Für Tübingen spielten: Brown, Burkhart, Buck, Coats, Hodges, Medrano, Pfannebecker, H. Stolz, Waddell

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Licht und Schatten aber kein Sieg

Im ersten Spiel verlieren die Hawks nach 9:3-Fühung noch in der Verlängerung.In einem äußerst offensiv geprägten Spiel gingen die Disciples im zweiten Inning durch Selsemeyer mit 1:0 in Führung. Der postwendende Ausgleich durch Clarence Brown hielt ebenso nur ein Halbinning, da Joseph Dyche sein Team gleich wieder in Front brachte. Dyche sorgte im fünften Durchgang auch für den dritten Punkt seines Teams ehe Kyle Waddell und Michael Coats im sechsten Inning ausglichen. Im siebten Inning erhöhten die Hawks durch Timo Stolz, Brown, Marius Buck, Waddell, Coats und Benjamin Burkhart auf 9:3. Dabei musste erst Starting Pitcher Lukas Steinlein zahlreiche Hits abgeben, ehe Kevin Trisl es ihm gleich tat und Markus Dierolf sein Team aus dem Inning rettete. Wer an eine Vorentscheidung gedacht hatte sah sich getäuscht, denn Bruno Aurnhammer, Klaus Nicolici, Dyche und Joshua Petersen verkürzen im Rückschlag wieder auf 9:7. Die Hawks wollten den Sieg weiter erzwingen und legten nochmal zwei Punkte durch Timo Stolz und Brown nach. War das wieder die Vorentscheidung? Mitnichten, denn Rufio Schulz und Nicolici hatten
schon gepunktet als Petersen mit seinem 2-Punkt-Homerun auch Dyche nach Hause brachte und auf einmal waren die Hausherren in Führung. Im neunten Inning bewiesen die Habichte Nervenstärke, bei schon zwei Aus kamen die Stolz-Brüder auf Base und konnten durch einen Fehler der Abwehr weiter vorrücken. Hannes überquerte die Homeplate zum Ausgleich und Timo fand sich am dritten Base wieder. Brown erhielt aus taktischen Gründen einen Walk und der Flugball von Buck wurde gefangen. Da die Hausherren nicht punkteten ging es in die Verlängerung, wo die Hawks aber ebenfalls punktlos blieben. Nach einem Fehler der Hawks-Defense konnte Nicolici das dritte Base erreichen. Um den Laufzwang wiederherzustellen erhielten Christoph Ziegler und Dyche einen Walk und ausgerechnet der Ex-Tübinger Dennis Jeworowski wurde als Ersatzschlagmann eigewechselt. Zwar konnte er gegen Benjamin Burkhart, der im zehnten Inning für Waddell das Pitching übernahm keinen Treffer landen, aber sein Walk beförderte Nicolici nach Hause was den Walk-Off-Sieg der Vorstadt-Münchner besiegelte.

Im zweiten Spiel bekamen die Zuschauer fast genauso viele Punkte zu sehen, jedoch konnte diese diesmal nur ein Team – die Disciples – erzielen. Josh Hodges erwischte einen ganz schwachen Tag, in seinen vier Innings musste er zehn Punkte hinnehmen, ehe er für die Youngster Jonas Pfannebecker und Hannes Stolz Platz auf dem Mound machen musste. Letzten Endes standen 24 Runs auf Haars Haben-Seite, während sich die Hawks-Offensive wie schon vor zwei Wochen gegen Gabriel Sandersius sehr schwer tat. Daran konnte auch der englische Neuzugang Jarrod Pretoruis nichts ändern. Nach 6,5 Innings brachen die Schiedsrichter das Spiel dann nach der Ten-Run-Regel zugunsten der Disciples ab.

Die Disciples machten damit einen wichtigen Schritt in Richtung Play-Offs, aber vor dem letzten Spieltag ist von Platz vier bis Platz sechs (vermutlich der Play-Down-Gegner der Hawks) ist noch alles möglich. Am kommenden Wochenende beenden die Universitätsstädter die Hauptrunde mit einem Heimspiel gegen die schon als Süd-Meister feststehenden Heidenheim Heideköpfe.

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Die Tornados sind zu stark

Im dritten Inning musste Kyle Waddell die ersten Punkte der Mannheim Tornados zulassen. Anton Helmig, Jonathan Ellenbogen, Emmanuel Febles und Mauro Sciavoni legten mit 4:0 vor, ehe Wesley Grilliette, Christian Schoupal sowie erneut Helmig und Ellenbogen im sechsten Inning auf 8:0 erhöhten. Die Hawks schaffen es im ganzen Spiel nur selten überhaupt einen Läufer auf die Bases zu bekommen, Cedric Desmedt lies über die kompletten sieben Innings nur vier Hits zu, die Hawks konnten daraus aber keinen Punkt erzielen. Fürs siebte Inning übernahmen Michael Coats und Hannes Stolz den Mound, hatten aber etwas Kontrollprobleme, was den Tornados zwei weitere Punkte durch Schoupal und Alexander Janotta ermöglichte und das Spiel dann beim Stand von 10:0 durch die Ten-Run-Rule beendete.

Den ersten Hawks-Punkt erzielte Trainer Clarence Brown gleich zu Beginn des ersten Innings, als der selbst einen Hit erzielte und dann auf den Schlag von Jack Smith den Führungspunkt erzielte. Diese Führung währte jedoch nicht lange, denn die Quadratestädter konterten in Form von Höpfner, Juan Martin und Marius Jellonek und brachten ihre Farben wieder in Führung. Nachdem die Habichte im zweiten Durchgang die Bases geladen hatten wollte der Anschluss nicht gelingen, Febles antwortet mit einem weiteren Punkt für seine Farben. Wieder nur ein Inning später punkteten Smith und Pedro Medrano auf ein Triple von Michael Coats zum zwischenzeitlichen 3:4. Febles erzielte im vierten Durchgang das 5:3 für sein Team, ehe Höpfner im sechsten Durchgang nochmals einen Punkt hinzupackte. Nachdem Grilliette und Jelloneck im siebten Inning nochmals um zwei Punkte erhöhten schien die Messe gelesen, aber die Comeback-Spezialisten aus Tübingen gaben sich noch nicht auf. Benjamin Burkhart verkürzte im achten Inning mit einem Homerun auf 4:8 und Waddell drosch den
Ball im letzten Inning ebenfalls über den Zaun, was auch Jack Smith nach Hause brachte. Mehr wie den Anschluss zum 6:8 sollten die Hawks nicht mehr schaffen und mussten damit die Niederlage akzeptieren.

Für Tübingen spielten: Brown, Burkhart, Buck, Coats, Gluns, Hodges, Medrano, Pfannebecker, Smith, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Den Schwung mitnehmen

Vielleicht können sie dort nach den Haar Disciples den nächsten Playoff-Kandidaten ärgern. Mit dem 5:4-Walk-Off-Sieg am letzten Wochenende machten die Tübingen Hawks den Haar Disciples einen Strick durch die Rechnung, hatten sie doch die zwei Siege in Tübingen fest einkalkuliert. Die Kalkulation der Mannheim Tornados sieht fürs kommende Wochenende nicht viel anders aus, schließlich wird im Kampf um Platz vier jeder Sieg benötigt. Bei den Hawks hingegen ist der Playoff-Zug schon lange abgefahren und einzig das Fernduell um Platz sieben mit den Bad Homburg Hornets. Sollte den Hawks am Wochenende noch ein Sieg gelingen, dann ist ihnen der siebte Rang fast nicht mehr zu nehmen. Kyle Waddell wird wie gewohnt das erste Spiel beginnen und es mit Matteo D’Angelo oder Cedric Desmedt zu tun bekommen. Im zweiten Spiel misst sich Josh Hodges mit Spencer Kuehn oder Wesley Grilliette zu tun. Es sind alle Mann an Bord, nur Luca Helber kuriert immer noch seinen Bänderriss aus. Trainer Clarence Brown ist hoffnungsvoll zumindest ein Spiel gewinnen zu können.

Mannheim Tornados – Tübingen Hawks 28.06.14 – 13.00 Uhr (Spiel 1)
Mannheim Tornados – Tübingen Hawks 28.06.14 – 15.30 Uhr (Spiel 2)

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Spätes Comeback der Hawks

Die Hawks gewinnen das erste Spiel im letzten Inning mit 5:4, das zweite Spiel geht mit 3:14 nach Haar. Die Pitcher Kyle Waddell und Lukas Steinlein hatten zu Beginn ganz klar das Sagen auf dem Platz. Nur gelegentlich konnten beide Teams einmal einen Läufer auf Base bringen. Im vierten Durchgang nutzte Christoph Ziegler einen Fehler der Verteidigung aus, um nach seinem Single auf die dritte Base vorzurücken und kurz darauf auf Joshua Petersens Opfer-Flugball den ersten Punkt zu erzielen. Im siebten Inning erhöhten Joseph Dyche und Petersen, nachdem Steinlein und David Selsemeier ebenfalls Opferschläge hinlegten. Im achten Durchgang konnte Ziegler sogar noch auf 4:0 erhöhen, ehe die Hawks im Schlussinning mit dem Rücken zur Wand zum Konter ansetzten. Jack Smith wurde gleich zu Beginn abgeworfen, ehe Waddell einen Basehit erzielen konnte. Nachdem Michael Coats begünstigt durch einen Feldspielfehler auf Base kam erzielte Jonas Pfannebecker mit einem Treffer ins Rightfield den ersten Punkt. Bei mittlerweile schon zwei Aus und schon zwei Strikes gegen sich schlug Timo Stolz den Ball ins Centerfield und brachte Waddell und Coats zum 3:4 nach Hause. Clarence Brown bekam danach aus taktischen Gründen einen Walk, was Marius Buck an den Schlag brachte. Mit ebenfalls zwei Strikes gegen sich tat er es Stolz gleich und schlug ebenfalls ins Centerfield und nachdem Pfannebecker und Stolz die Homeplate überquerten, konnten die Hawks den zweiten „Walk-Off“-Sieg der Saison bejubeln.

Im zweiten Spiel schlugen sich die Vorstadt-Münchner die im Kampf um den Playoff-Einzug den Frust der Niederlage von der Seele. Leidtragender war Hawks-Pitcher Josh Hodges, der in den ersten fünf Innings acht Punkte hinnehmen musste, ehe er von Benjamin Burkhart abgelöst wurde. Burkhart musste nochmals sechs Punkte hinnehmen, ehe das Spiel nach acht Innings durch die „Ten-Run-Rule“ beendet wurde. Die Hawks konnten erst im siebten Inning gegen Kevin Trisl antworten, nachdem Gabriel Sandersius zuvor sechs punktlose Innings geworfen hatte. Beim zwischenzeitlichen 9:3 und voll besetzten Bases hatten die Hawks Hoffnung, das Spiel erneut drehen zu können, aber Trisl beendete das Inning mit einem Strikeout ehe der Ex-Tübinger Dennis Jeworowski das Spiel für sein neues Team ohne Gegenpunkt beendete. Trainer Clarence Brown war nach dem Spiel dennoch zufrieden: „Es war ein tolles Spiel, mir gefiel der Schwung mit dem wir zurückgekommen sind und fünf Punkte erzielte haben. Im zweiten Spiel haben wir eine schlechte Verteidigung gespielt, aber in beiden Spielen gut geschlagen. Ich glaube daran, dass wir nächste Woche in Mannheim gewinnen können – wir werden sicher nicht beide Spiele verlieren.“

Für Tübingen spielten: Brown, Buck, Burkhart, Coats, Fink, Gluns, Hodges, Medrano, Pfannebecker, Smith, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

Bilder zum Spiel

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Das Wunder von Tübingen

Die Tübingen Hawks gewinnen nach einer Aufholjagd das zweite Spiel gegen die Bad Homburg Hornets mit 5:4 in der Verlängerung. Das erste Spiel der Baseball-Bundesliga ging mit 2:10 verloren.

Kyle Waddell dominierte sein ehemaliges Team zu Beginn nach Belieben. Ewald Crombach brachte seine Farben im sechsten Inning auf einen Schlag von Eric Brenk mit 1:0 in Führung. Im siebten Durchgang glich Benjamin Burkhart, der selbst durch einen Fehler der Verteidigung auf Base kam, durch einen weiteren Fehler beim Schlag von Michael Coats aus. Der eingewechselte Jonas Pfannebecker brachte Coats mit seinem Double noch bis aufs dritte Base, aber die Hawks schafften es nicht, den Führungspunkt ins Ziel zu bringen. Erst im neunten Inning musste Waddell nochmals zittern, keinen Punkt abzugeben, aber Benedict Ullrich blieb nach Mattew Broders Double auf dem dritten Base stehen. Auch im zehnten Inning gelang keinem Team ein Punkt und nach 13 Strikeouts war Waddells Tag beendet und Burkhart übernahm den Mound. Die Hornissen brachten das Momentum mit Hits von Brenk und Fabian Fermin Hernandez komplett auf ihre Seite und nach zahlreichen Hits verbuchten die Hessen neun Punkte auf der Habenseite. Geschockt gelang nur noch der Anschlusspunkt zum 2:10 durch Jan Gluns, aber das Spiel ging verloren.

Im zweiten Spiel dauerte es nur bis ins zweite Inning, bis die Gäste begünstigt durch schwaches Feldspiel die ersten zwei Punkte durch Fermin Hernandez und Ullrich erzielen konnten. Die Hawks schafften es zu dieser Zeit nur sehr selten, den Ball ins Spiel zu bringen. Einzig Pedro Medrano gelang es durch einen Hit ins Spiel zu kommen, dazu noch Walks und ein Fehler der Abwehr, aber Punkte machten wieder die Gäste. Crombach und Maximilian Doll erhöhten im siebten Durchgang auf 4:0, als sie nochmals die Hawks-Fehler ausnutzen. Josh Hodges lieferte an seinem Geburtstag eine solide Leistung ab, wurde dann aber von Benjamin Burkhart ersetzt. Als niemand mehr damit rechnete, erwachten die Hawks im achten Inning dann aber doch noch: Marius Buck und Jack Smith eröffneten mit Singles, ehe Medrano den ersten Punkt mit einem Double nach Hause schlug. Auf Michael Coats‘ folgenden Treffer konnten auch Waddell und Medrano punkten. Im neunten Durchgang glich Buck die Partie auf Smiths schlag aus und die wenigen verbliebenen Zuschauer sahen die zweite Verlängerung des Tages. Ales Keprta kam für die Gäste auf Base, aber Burkhart sicherte seinem Team mit zwei starken Strikeouts die „Null“. Im Rückschlag war es ebenfalls Burkhart, der mit einem Hit ins Spiel kam und dann von Coats mit einem Opferschlag zum zweiten Base gebracht wurde. Da der Abwehr es auch nicht gelang Coats „Aus“ zu machen, opferte sich auch Jan Gluns und der Siegpunkt war nur noch 30 Fuß von seinem Ziel entfernt. Das Tübinger Eigengewächs Timo Stolz war es dann, der Burkhart mit seinem Treffer nach Hause brachte und Hodges mit dem „Walk-Off“-Sieg ein tolles Geburtstagsgeschenk machte. Trainer Brown war nach dem Spiel „begeistert über den Walk-Off-Sieg in einem Heimspiel, vor unseren Fans“, musste aber auch die Leistung der Gegner anerkennen: „Im ersten Spiel haben sie die Schläger geschwungen und ihre Treffer, teilweise auch Glückstreffer, gehabt. Wir haben das nicht getan.“

Für Tübingen spielten: Brown, Buck, Burkhart, Coats, Gluns, Heim, Helber, Hodges, Medrano, Pfannebecker, Smith, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Duell der Kellerkinder

In den kommenden Tagen treffen die Schlusslichter der Baseball-Bundesliga gleich zwei Mal aufeinander: Am Donnerstag fahren die Tübingen Hawks zu den Bad Homburg Hornets, ehe es drei Tage später zum Rückspiel kommt.

Schon zur Saisonmitte steht eigentlich fest, dass die Bad Homburg Hornets und die Tübingen Hawks auf den letzten Plätzen der Tabelle enden werden, zu groß ist schon der Abstand zum Mittelfeld. Nachdem die Universitätsstädter am Wochenende in Mainz den ersten Sieg feierten, konterten die Hessen nur einen Tag später mit dem ebenfalls ersten Saisonsieg gegen die Mannheim Tornados. Zwei spannende Spieltage, welche eventuell schon eine Vorentscheidung im Kampf um Platz sieben bringen können, stehen bevor. Am Christi Himmelfahrt wollen die Hawks sich erst auf dem Rückweg mit der allgemeinen „Vatertags-Party“ beschäftigen, nachdem hoffentlich zwei Siege in den
Leiterwagen gepackt wurden. Drei Tage später treffen sich beide Teams im Tübingen, um das Rückspiel zu bestreiten. Inwiefern die Trainer der Teams dabei bei der Pitcherwahl taktieren bleibt abzuwarten. Die Hawks erinnern sich nur ungern an die Duelle mit den Buchbinder Legionären Regensburg, als es im Rückspiel eine böse Klatsche setzte. Aber die Legionäre sind nicht die Hornets, Bad Homburg wird am Sonntag sicher auch mit geschwächten Pitchern zu kämpfen haben und die Offensive wird den Hawks keinen so großen Schaden zufügen können. Unter dem Strich ein spannender Kampf mit gleichen Waffen. Einen Ausschlag zu Gunsten der Habichte könnte die Anwesenheit von Steffen Rönnfeldt sein, der sich derzeit im Heimaturlaub befindet und wie auch schon im Mainz zur Keule greifen wird. Der restliche Kader ist fit und bereit, den Aufwärtstrend der letzten Woche fortzusetzen.

Bad Homburg Hornets – Tübingen Hawks 29.05.14 – 13.00 Uhr (Spiel 1)
Bad Homburg Hornets – Tübingen Hawks 29.05.14 – 15.30 Uhr (Spiel 2)

Tübingen Hawks – Bad Homburg Hornets 01.06.14 – 13.00 Uhr (Spiel 1)
Tübingen Hawks – Bad Homburg Hornets 01.06.14 – 15.30 Uhr (Spiel 2)

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks