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Das Zitterspiel ist beendet

Was schon gegen Saisonende vermutet wurde ist mittlerweile offiziell: Keines der aufstiegsberechtigten Teams der zweiten Baseball-Bundesliga nimmt sein Aufstiegsrecht wahr, was den Tübingen Hawks die Möglichkeit bietet, auch im kommenden Jahr erstklassig Baseball zu spielen. In der offiziellen Bestätigung des Verbandes wurde den Unistädtern aber die Auflage gemacht, dass bis zum Saisonbeginn ein Warning Track – eine 4 Meter breite Spielfeldumrandung aus Sand – geschaffen wird. Derzeit laufen die Planungen und Gespräche mit der Stadt Tübingen auf Hochtouren, um diesen Umbau bis Saisonbeginn realisieren zu können. Ebenso kann Trainer Mike Otto nun seine Gespräche mit diversen Neuzugängen nun zum Abschluss bringen, um in der kommenden Saison stellen zu können.

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Neuer Coach für die kommende Bundesligasaison

Die Tübingen Hawks konnten Michael Otto als neuen Trainer für die kommende Bundesligasaison gewinnen. Ob die Habichte in der ersten oder zweiten Spielklasse an den Start gehen ist aber noch nicht klar.

Mit Michael „Mike“ Otto konnten die Tübingen Hawks einen erfahrenen Spieler und Trainer für die neue Saison gewinnen. In seiner Baseballkarriere spielte Otto lange Zeit in der ersten Liga und im Nationalteam. Beim ersten Sieg der Nationalmannschaft bei einer Baseball-Weltmeisterschaft stand Otto als Starting Pitcher für 6.2 Innings auf dem Mound, ohne einen Run zuzulassen – aber nicht nur die Erfahrungen von Ottos Highlight seiner 25-jährigen Baseballkarriere will er nun bei den Tübingen Hawks einbringen. Otto, der die Universitätsstädter ausschließlich als Trainer betreuen wird, gibt für die neue Runde ein einfaches Saisonziel aus: „Wir wollen Besser werden!“

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Hawks chancenlos im Entscheidungsspiel

„Heute war nicht unser Tag – sie waren motiviert, wir nicht“ So lautete das Fazit von Trainer Clarence Brown, kurz nachdem die 0:15-Niederlage und damit der Abstieg feststand. Gleich zu Beginn legten die Gäste los wie die Feuerwehr, mit einem 0:5-Rückstand gingen die Habichte zum ersten Mal an den Schlag und bekamen von Hornets-Pitcher Maximilian Doll sofort den Zahn gezogen. Im zweiten Durchgang wurde Benjamin Burkharts rabenschwarzer Tag als Pitcher beim Stand von 0:7 schon früh beendet. Seinem Nachfolger Georg Plankenhorn sollte es aber in der Folge auch nicht viel besser ergehen. Im vierten Inning punkteten die Gäste erneut doppelt und zu allem Überfluss verletzte sich Jarrod Pretorius kurz darauf noch an der Schulter. Die Hawks fanden gegen Doll kein Mittel, den Ball ins Spiel zu bringen, lediglich Pedro Medrano und Pretorius konnten überhaupt einen Hit erzielen. Deutlich zu wenig, um das Ruder nochmals herum zu reißen. Die Zwei- und Drei-Punkt-Homeruns durch Matthew Broders im fünften Inning und Eric Brenk im siebten und letzten Inning gegen Michael Coats war nur noch das Sahnehäubchen.

Damit schließen die Tübingen Hawks die Bundesliga auf dem Abstiegsplatz ab. Ob sie nächstes Jahr aber wirklich in der zweiten Liga antreten müssen, wird sich noch zeigen. In der zweiten Liga können lediglich die Neuenburg Atomics die Saison auf einem der ersten drei Plätze, die zum Aufstieg berechtigen, beenden. Ob sie dieses Recht wahrnehmen oder wie im letzten Jahr darauf verzichten, wird sich noch zeigen. Sollte Neuenburg nicht aufsteigen wollen, dann wird die Liga den Hawks eine Wild-Card anbieten, um auch im kommenden Jahr wieder mit den gewünschten acht Teams in der Südstaffel spielen zu können. Über die weitere Entwicklung und eventuelle Spielerwechsel werden Sie selbstverständlich von uns informiert.

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Das letzte Spiel muss entscheiden

Ab 13 Uhr fällt die Entscheidung. Spannender könnte die Saison nicht enden – zumindest wird dies der Gedanke eines neutralen Zuschauers sein. Die beiden Protagonisten aus Tübingen und Bad Homburg werden sicher anders denken, aber nachdem die Teams die ersten vier Spiele untereinander aufgeteilt haben, kommt es nun zum Showdown. Da im fünften Spiel der Serie kein US-Pitcher eingesetzt werden darf, wird auf Tübinger Seite wieder Benjamin Burkhart beginnen und es wohl erneut mit Maximilian Doll zu tun bekommen. Das Duell letzte Woche ging dabei an Doll, der sich im Vergleich zu den ersten Spielen deutlich steigern konnte. Diese Steigerung zeigte die Hawks-Offensive im ersten „Must-Win“-Spiel, das sie 9:4 gewinnen konnte und das fünfte Spiel erzwang. Es bleibt also abzuwarten, wer sich im letzten Spiel der Saison durchsetzen kann – gut möglich, dass erst die Verlängerung über Platz sieben, der zur Relegation berechtigt und vermutlich mangels Herausforderer aus der zweiten Liga gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt ist, und Abstiegsplatz acht entscheidet. Verzichten müssen die Hawks auf Hannes und Timo Stolz, die schon im Urlaub verweilen. Burkhart hingegen kehrt rechtzeitig wieder aus seinem Urlaub zurück, um gegen die Hornissen antreten zu können.

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Die Entscheidung wird vertagt

Nach der 2:4-Niederlage und einem 9:4-Sieg der Tübingen Hawks gegen die Bad Homburg Hornets bleibt die Best-of-Five-Serie der Baseball-Bundesliga-Playdowns weiter unentschieden. Nächsten Samstag entscheidet sich dann die Abstiegsfrage endgültig.

Benjamin Burkhart musste im ersten Spiel für den verletzten Kyle Waddell einspringen und machte seine Sache gar nicht schlecht: In den ersten Innings hatte er die Gäste aus dem Taunus voll im Griff, einzig im vierten Inning musste er zwei Punkte von Matthew Broder und Eric Brenk hinnehmen. Zuvor hatten Pedro Medrano im zweiten und Clarence Brown im dritten Inning gepunktet und das Spiel stand wieder unentschieden. Danach dominierten wieder die Defensivreihen um den Bad Homburger Pitcher Maximilian Doll und Burkhart auf Tübinger Seite. Die Gäste schaffen es gegen Ende vermehrt, Läufer auf die Bases zu bringen und wurden im letzten Inning mit zwei weiteren Punkten durch Yves Bendrien und Bijan Rezaeian belohnt. Die Hawks konnten gegen Doll, der laut Trainer Brown „Diese Woche deutlich stärker gepitcht hat wie letzte Woche“ kein Mittel mehr und standen im anschließenden vierten Spiel unter Zugzwang.

Gleich zu Beginn konnte Brenk einen Fehler der Hawks-Verteidigung ausnutzen und die Führung erlaufen. Im Gegenzug konnte Buck ebenfalls einen Fehler nutzen und das Spiel ausgleichen. Das vierte Inning bescherte dieses Mal den Hausherren die Punkte: Medrano und Burkhart brachten ihre Farben auf einen weiten Schlag von Georg Plankenhorn mit 3:1 in Führung. Nur ein Inning später war der Tag vor Hornissen-Pitcher Broder schon beendet, nachdem die Hawks zwei Walks und zwei Hits erzielen konnten, was die Bases lud nachdem Brown schon das 4:1 erzielt hatte. Nachfolger Ales Keprta musste aber noch weitere Punkte hinnehmen: Jarrod Pretorius und Michael Coats punkteten, ehe Timo Stolz auch noch Medrano und Burkhart nach Hause brachte. Abschließend konnte Hannes Stolz noch eine Unachtsamkeit der Abwehr ausnutzen und den Punkt zum 9:1 erzielen. Erst im achten Inning schafften die Bad Homburger durch Martin Matlacki um einen Punkt zu verkürzen. Im Schlussabschnitt musste Plankenhorn weitere zwei Punkte durch Ewald Crombach und Brenk hinnehmen, brachte das Spiel aber erfolgreich zu Ende.

Damit steht es in der Best-of-Five 2:2-Unentschieden, was das von vielen Fachleuten prognostizierte entscheidende fünfte Spiel notwendig macht. Dazu treffen sich beide Teams am kommenden Samstag erneut in Tübingen, um den Relegations- und direkten Abstiegsplatz auszuspielen.

Brown, Buck, Burkhart, Coats, Gluns, Medrano, Pfannebecker, Plankenhorn, Pretorius, H. Stolz, T. Stolz

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Hiobsbotschaft für die Hawks

In den Spielen 3 und 4 kann schon eine Entscheidung fallen. Den Split am Wochenende mussten die Tübingen Hawks im Nachhinein teuer bezahlen. Kyle Waddell wurde im Spiel 1 von einem Linedrive am Unterschenkel getroffen und im Laufe des Abends schwoll der Fuß immer mehr an. Noch in der Nacht zum Sonntag musste er in der Uniklinik operiert werden, um das Gewebe zu entlasten. Dadurch ist die Saison für ihn vorzeitig beendet und die Habichte müssen die wichtigen Spiele um den Klassenerhalt ohne ihn bestreiten. Glücklicherweise steht am Wochenende zumindest Georg Plankenhorn zur Verfügung, was den Hawks beim Pitching zumindest etwas mehr Spielraum gibt. Vermutlich wird Benjamin Burkhart dann im ersten Spiel beginnen und sich mit Maximilian Doll messen, ehe dann Clarence Brown im zweiten Spiel auf Mathew Broder treffen wird.

Durch Waddells Ausfall wird es für die Habichte natürlich deutlich schwerer, die Klasse zu halten, aber mit einem guten Tag sowohl in der Offensive wie auch in der Defensive können die Mannen um Trainer Brown zumindest eine erneute Siegteilung erreichen. Sollte dieser Fall wirklich eintreten, so würde in der Folgewoche das fünfte Spiel erneut in Tübingen ausgetragen werden.

Tübingen Hawks – Bad Homburg Hornets 16.08.14 – 13.00 Uhr (Spiel 3)
Tübingen Hawks – Bad Homburg Hornets 16.08.14 – 15.30 Uhr (Spiel 4)

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Das Abstiegsduell bleibt weiter offen

Die Tübingen Hawks haben nach einem 6:2-Sieg und einer 1:11-Niederlage bei den Bad Homburg Hornets weiterhin alle Chancen, in den Playdowns der Baseball-Bundesliga den Klassenerhalt zu schaffen.

Schon im ersten Inning konnten die Tübingen Hawks erstmals jubeln: Kyle Waddell, Benjamin Burkhart und Pedro Medrano luden die Bases und Michael Coats brachte mit seinem Schlag ins Rightfield die ersten beiden Punkte nach Hause. Als die Gastgeber durch Eric Brenk im vierten Durchgang verkürzen konnten, hatten die Unistädter gleich eine Antwort parat. Trainer Clarence Brown punktete auf den Schlag von Waddell, der als Pitcher wieder über die volle Distanz ging und gegen sein Ex-Team zu überzeugen wusste. Nur ein Inning später brachte Timo Stolz erst seinen Bruder Hannes nach Hause, ehe er dann noch selbst zum 5:1 punkten und die Führung weiter ausbauen konnte. Im achten Inning – mittlerweile hatte Ales Keprta den Bad Homburger Starting-Pitcher Maximilian Doll ersetzt – wurde Coats von Brown bei geladenen Bases nach Hause geschoben, ehe Benedict Ullrich den mit dem Punkt zum 2:6 nur noch Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Im zweiten Spiel griff Trainer Brown etwas in die Trickkiste und stellte nicht wie zu erwarten war sich selbst sondern Burkhart als Pitcher auf, während bei den Hornissen Matthew Broder das Pitching übernahm. Zu Beginn schien der Plan aufzugehen, aber ein Triple bei geladenen Bases durch Doll im dritten Inning brachte die Hessen in Führung. Einen Durchgang später legte Christian Haug auf einen Schlag von Ewald Crombach noch einen Punkt nach. In der sechsten Runde konnte Burkhart auf ein Medrano-Triple verkürzen und im Lager der Habichte keimte nochmals Hoffnung auf, aber eine Reihe eigener Fehler ermöglichte den Hornets im Rückschlag weitere drei Punkte durch Haug, Broder und Ullrich zu erzielen. Im siebten Inning durfte dann Jonas Fink für Burkhart auf den Mound, er musste jedoch zahlreiche Treffer hinnehmen und nach den Punkten von Brenk, Doll, Martin Matlacki und Tobias Naggatz wurde das Spiel bei 11:1 für die Gastgeber aufgrund der „Ten-Run-Rule“ abgebrochen.

Damit steht es in der Best-Of-Five-Serie 1:1-Unentschieden, was die Serie – wie von zahlreichen Baseball-Experten erwartet – offen und Spannend hält. Am kommenden Samstag duellieren sich die Teams in Tübingen. Sollte ein Team dann beide Spiele gewinnen können, hat es den Relegationsplatz sicher, gibt es erneut ein Unentschieden, so komme es wieder eine Woche später zum alles entscheidenden fünften Spiel, welches erneut in Tübingen ausgetragen werden würde.

Für Tübingen spielten: Brown, Buck, Burkhart, Coats, Fink, Medrano, Pfannebecker, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

Florian Kugel
Pressesprecher
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Die Hawks müssen nachsitzen

In einem äußerst spannenden und von den Pitchern beider Seiten dominierten Spiel musste Tübingens Starter Kyle Waddell relativ früh im zweiten Inning einen Homerun von Juan Martin hinnehmen. Im vierten Inning erhöhte Spencer Kuehn auf 2:0 für die Quadratestädter. Nach Marius Buck, der im vierten Inning einen Walk erzielte, markierten die Brüder Hannes und Timo Stolz im sechsten Inning nach einem Feldspielfehler und einem weiteren Walk die nächsten Läufer, jedoch konnten die Hawks dies nicht in Punkte ummünzen. Nur ein Inning später erreichten mit Buck und Waddell erneut zwei Schlagleute die Bases, aber erneut blieben die Hawks punktlos. Auch Benjamin Burkhart blieb im achten Durchgang auf den Bases stehen. Im letzten Inning machte Tornados-Pitcher Matteo D’Angelo, der über das ganze Spiel 12 Strikeouts markieren konnte, den Sack zu um sein Team in der Best-of-Five-Serie mit 2:1 in Führung zu bringen.

Entgegen der Erwartungen begann Benjamin Burkhart das zweite Spiel für die Hawks während Clarence Brown ihn später noch als Pitcher ablösen sollte. Auf der Gegenseite begann Wesley Grilliette, der gleich gehen Buck einen Hit abgeben musste und sich dann im zweiten durch zwei Fehler seiner Defense zwei Läufern gegenüber sah. Burkhart opferte sich mit einem Bunt, um Pedro Medrano und Michael Coats auf die Bases zwei und drei zu bewegen. Beim anschließenden Flugball von Luca Helber ins Centerfield konnte Verteidiger Dominik Höpfner den Ball vor Coats zur Homeplate werfen und Martin stoppte ihn, bevor er die Homeplate erreichen konnte. Wieder hatten die Hawks eine Chance vertan. Erneut nur ein Inning später erreichte Hannes Stolz durch einen Hit das erste Base und Timo Stolz opferte sich, ihn voran zu bringen. Ein weiterer Fehler der Mannheimer Verteidigung – am Ende standen sieben Errors zu Buche – brachte Brown auf die erste und Hannes Stolz auf die dritte Base, aber Grilliette zog den Kopf mit zwei Strikeouts erneut aus der Schlinge. Die Tornados bestraften dies dann im vierten Durchgang, als Martin, Mauro Sciavoni und Anton Helmig nach drei Hits und zwei Walks drei Punkte erzielen konnten. Im Rückschlag standen die Stolz-Brüder im erneut auf den Bases zwei und drei, aber die Tornados schafften es erneut, keinen Punkt zuzulassen. Der Knoten platzte dann im sechsten Inning, als Coats auf ein Double von Burkhart den ersten Tübinger Punkt erlaufen konnte. Ein Inning später erneut mit zwei Läufern auf den Bases zwei und drei – aber der Anschluss sollte nicht gelingen. Erst im letzten Inning konnte Brown auf einen Schlag von Waddell nochmals verkürzen, aber mit einem Flyout gewannen die Mannheimer die Partie und sicherten sich somit die Serie, was für die Mannheimer den Klassenerhalt bedeutet.

Nach dem Spiel der vergebenen Chancen müssen die Hawks nun nach einer Spielfreien Woche nochmals in einer Entscheidungsserie gegen die Bad Homburg Hornets antreten. Der Sieger der Best-Of-Five-Serie wird dann Tabellenplatz Sieben, gleichbedeutend mit dem Relegationsplatz, einnehmen, während der Verlierer auf Platz Acht, was den direkten Abstiegsplatz darstellt, geführt. Wie viel diese Plätze dann Wert sind und ob es überhaupt zu einer Relegation bzw. zu einem Abstieg kommt, wird sich erst nach Abschluss der zweiten Bundesliga zeigen, wenn klar ist ob und wie viele Teams von ihrem Aufstiegsrecht gebraucht machen. Möglicherweise darf sogar der achtplatzierte (wie im vergangenen Jahr die Bad Homburg Hornets) auch im folgenden Jahr wieder im Oberhaus antreten.

Für Tübingen spielten: Brown, Burkhart, Buck, Coats, Helber, Medrano, H. Stolz, T. Stolz, Waddell, Fink, Pfannebecker

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Siegteilung bei Hitzeschlacht

Bei hochsommerlichen Temperaturen konnten die Gastgeber zum ersten Schlag ansetzen: Spencer Kuehn und Juan Martin nutzen einen Fehler im Outfield aus und brachten die ersten beiden Punkte auf die Anzeigetafel. Marius Buck antwortete noch im ersten Abschnitt, als er ebenfalls einen Fehler ausnutze und auf 1:2 verkürzte. Im dritten Durchgang war es erneut Buck, der am Punktezähler drehte. Auf seinen Schlag ins Leftfield konnten die Stolz-Brüder Hannes und Timo ihre Farben in Führung bringen. Benjamin Burkhart erhöhte ein Inning später auf 4:2 für die Unistädter. Emanuel Febles konnte im Gegenzug gleich wieder verkürzen und das Spiel noch spannender gestalten. In der sechsten Runde sorgten Marius Jelloneck und Mauro Sciavoni für einen erneuten Führungswechsel. Auch diese Führung währte nicht lange, Timo Stolz glich nach einem „Balk“ noch im sechsten Inning aus. Nachdem Martin im Rückschlag wieder eine Antwort parat hatte, hielt die Gästeführung bis ins neunte Inning, als Pedro Medrano den Ausgleichspunkt erzielen konnte und das Spiel somit in die Verlängerung schickte. Hier hatte Kyle Waddell, der für die Habichte das ganze Spiel pitchte, den längeren Atem und keine Läufer mehr zulies – Sciavoni, nach Matteo D’Angelo und Christian Schuler schon der dritte Torndos-Pitcher, lud sich bei nur einem Aus die Bases und nach einem Fehlwurf konnte Michael Coats den Siegpunkt im elften Inning erlaufen und damit den ersten Saisonsieg für sein Team sichern – in der Hauptrunde waren noch alle vier Spieler verloren gegangen.

Da Stammpitcher Josh Hodges aus dringenden Gründen vorzeitig in die USA abreisen musste, übernahm Clarence Brown seine Aufgabe nachdem er im ersten Spiel schon elf Innings in der warmen Catcher-Ausrüstung steckte. Zu Beginn legte Febles mit einem Homerun vor und Jelloneck, Sciavoni und Wesley Grilliette erhöhten im zweiten Durchgang auf 4:0 für die Kurpfälzer. Waddell drosch den Ball im dritten Inning ebenfalls über den Zaun und beim nächsten Schlagversuch scheiterte er nur knapp am nächsten Homerun, aber immerhin konnten Timo Stolz und Clarence Brown punkten und auf 3:4 verkürzen. Im fünften Inning zog Mannheim nach einem Martin-Homerun sowie Punkten von Jelloneck, Sciavoni und Grilliette wieder davonziehen. Sciavoni ware auch im siebten Inning, als die Tornados auf 9:3 erhöhten. Waddell und Coats brachten ihre Farben im Rückschlag nochmals auf 9:5 heran, was etwas Hoffnung aufkeimen lies, aber Febles mit seinem zweiten Homerun und nochmals Sciavoni sorgten in den letzten beiden Innings für den Endstand.

Trainer Brown war nach dem Spiel zufrieden: „Wir haben in der ersten Partie eines der besten Spiele dieses Jahres abgeliefert. Wir waren bereit, da raus zu gehen und zu gewinnen. Unser Buntspiel war der Schlüssel zum Sieg.“ Zudem hatte er noch ein Sonderlob für Hannes Stolz und Benjamin Burkhart übrig. „Im zweiten Spiel waren beide Teams müde, aber Mannheim hatte die entscheidenden Hits, als sie Läufer auf Base hatten – wir leider nicht.“ Hier erhielten erneut Hannes Stolz sowie Luca Helber und Pedro Medrano extra Anerkennung. „Ich bin stolz auf das Team“ war das Schlussfazit, bevor die Habichte in der kommenden Woche nach Mannheim fahren, um mit zwei weiteren Siegen den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen. Sollte es dort erneut eine Siegteilung geben, gibt es erneut eine Woche später ein entscheidendes fünftes Spiel, welches ebenfalls in Mannheim stattfindet.

Florian Kugel
Pressesprecher
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Der Meister ist zu stark

Nach den 3:10- und 0:12-Niederlagen beenden die Hawks die Runde auf Platz sieben.

Sascha Lutz erzielte im ersten Inning die Gästeführung, ehe er im zweiten Durchgang mit einem Grand Slam-Homerun weitere vier Punkte auf die Anzeigetafel brachte. Im vierten Durchgang war es wieder Lutz der punktete, als kurz darauf Shawn Larry und Simon Gühring auf 8:0 erhöhten. Die Hawks hatten in der Offensive große Probleme mit Nationalspieler Luke Sommer, der in fünf Innings lediglich einen Treffer von Kyle Waddell hinnehmen musste, ehe er von Robert Gruber ersetzt wurde. Waddell musste im achten Inning nochmals zwei Punkte von Philip Schulz und Lutz hinnehmen. Michael Coats brachte das Spiel dann im letzten Inning zu Ende, da die Habichte durch Benjamin Burkhart via Homerun sowie Hannes Stolz und Clarence Brown auf einen Schlag von Marius Buck auf 3:10 verkürzen und damit den vorzeitigen Abbruch verhindern konnten.

Im Spiel Zwei konnte Josh Hodges wegen einer leichten Armverletzung nicht pitchen, daher besetzte er, wie auch schon im Spiel Eins, den Catcher-Posten und Clarence Brown übernahm seinen eigentlichen Job. Er musste gleich den Punkt durch Lutz und dann auch noch von Larry hinnehmen. Im dritten Inning legten die Ostälbler nochmals zahlreich nach: Andrew Smith, Simon Gühring, James McOwen, Sommer und Jay Pecci erhöhten auf 7:0. Smith erhöhte mit seinem Homerun im vierten Inning auf 8:0, ehe der Regen das Spiel kurz unterbrach. McOwen legte im sechsten Inning einen weiteren Punkt nach, während die Hausherren weiterhin mit Tyler Lockwood ihre Probleme hatten. Einzig Waddell und Pedro Medrano schafften einen Basehit. Johannes Krumm ersetzte Lockwood im siebten Durchgang und hielt die Hawks weiter an der kurzen Leine. Sommer erhöhte im achten Inning mit einem 3-Punkt-Homerun auf 12:0, was den vorzeitigen Abbruch bedeutet, da die Hawks dieses Mal nicht mehr punkten konnten.

Da die Bad Homburg Hornets ihre Spiele gegen die Mainz Athletics nicht gewinnen können, beenden die Tübinger die Hauptrunde auf Platz sieben, was sie in den Playdowns auf die Mannheim Tornados treffen lässt. Im anderen Playdown-Spiel werden sich die Hornets und die Athletics wiedersehen. Die Sieger dieser Best-of-Five-Duelle verbleiben in der Liga, die Verlierer spielen in einer weiteren Best-of-Five-Serie den direkten Absteiger und den Relegationsplatz untereinander aus.

Bilder zum Spiel

Für Tübingen spielten: Brown, Burkhart, Buck, Coats, Hodges, Medrano, Pfannebecker, H. Stolz, Waddell

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks