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Hawks chancenlos im Entscheidungsspiel

„Heute war nicht unser Tag – sie waren motiviert, wir nicht“ So lautete das Fazit von Trainer Clarence Brown, kurz nachdem die 0:15-Niederlage und damit der Abstieg feststand. Gleich zu Beginn legten die Gäste los wie die Feuerwehr, mit einem 0:5-Rückstand gingen die Habichte zum ersten Mal an den Schlag und bekamen von Hornets-Pitcher Maximilian Doll sofort den Zahn gezogen. Im zweiten Durchgang wurde Benjamin Burkharts rabenschwarzer Tag als Pitcher beim Stand von 0:7 schon früh beendet. Seinem Nachfolger Georg Plankenhorn sollte es aber in der Folge auch nicht viel besser ergehen. Im vierten Inning punkteten die Gäste erneut doppelt und zu allem Überfluss verletzte sich Jarrod Pretorius kurz darauf noch an der Schulter. Die Hawks fanden gegen Doll kein Mittel, den Ball ins Spiel zu bringen, lediglich Pedro Medrano und Pretorius konnten überhaupt einen Hit erzielen. Deutlich zu wenig, um das Ruder nochmals herum zu reißen. Die Zwei- und Drei-Punkt-Homeruns durch Matthew Broders im fünften Inning und Eric Brenk im siebten und letzten Inning gegen Michael Coats war nur noch das Sahnehäubchen.

Damit schließen die Tübingen Hawks die Bundesliga auf dem Abstiegsplatz ab. Ob sie nächstes Jahr aber wirklich in der zweiten Liga antreten müssen, wird sich noch zeigen. In der zweiten Liga können lediglich die Neuenburg Atomics die Saison auf einem der ersten drei Plätze, die zum Aufstieg berechtigen, beenden. Ob sie dieses Recht wahrnehmen oder wie im letzten Jahr darauf verzichten, wird sich noch zeigen. Sollte Neuenburg nicht aufsteigen wollen, dann wird die Liga den Hawks eine Wild-Card anbieten, um auch im kommenden Jahr wieder mit den gewünschten acht Teams in der Südstaffel spielen zu können. Über die weitere Entwicklung und eventuelle Spielerwechsel werden Sie selbstverständlich von uns informiert.

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Das letzte Spiel muss entscheiden

Ab 13 Uhr fällt die Entscheidung. Spannender könnte die Saison nicht enden – zumindest wird dies der Gedanke eines neutralen Zuschauers sein. Die beiden Protagonisten aus Tübingen und Bad Homburg werden sicher anders denken, aber nachdem die Teams die ersten vier Spiele untereinander aufgeteilt haben, kommt es nun zum Showdown. Da im fünften Spiel der Serie kein US-Pitcher eingesetzt werden darf, wird auf Tübinger Seite wieder Benjamin Burkhart beginnen und es wohl erneut mit Maximilian Doll zu tun bekommen. Das Duell letzte Woche ging dabei an Doll, der sich im Vergleich zu den ersten Spielen deutlich steigern konnte. Diese Steigerung zeigte die Hawks-Offensive im ersten „Must-Win“-Spiel, das sie 9:4 gewinnen konnte und das fünfte Spiel erzwang. Es bleibt also abzuwarten, wer sich im letzten Spiel der Saison durchsetzen kann – gut möglich, dass erst die Verlängerung über Platz sieben, der zur Relegation berechtigt und vermutlich mangels Herausforderer aus der zweiten Liga gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt ist, und Abstiegsplatz acht entscheidet. Verzichten müssen die Hawks auf Hannes und Timo Stolz, die schon im Urlaub verweilen. Burkhart hingegen kehrt rechtzeitig wieder aus seinem Urlaub zurück, um gegen die Hornissen antreten zu können.

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Die Entscheidung wird vertagt

Nach der 2:4-Niederlage und einem 9:4-Sieg der Tübingen Hawks gegen die Bad Homburg Hornets bleibt die Best-of-Five-Serie der Baseball-Bundesliga-Playdowns weiter unentschieden. Nächsten Samstag entscheidet sich dann die Abstiegsfrage endgültig.

Benjamin Burkhart musste im ersten Spiel für den verletzten Kyle Waddell einspringen und machte seine Sache gar nicht schlecht: In den ersten Innings hatte er die Gäste aus dem Taunus voll im Griff, einzig im vierten Inning musste er zwei Punkte von Matthew Broder und Eric Brenk hinnehmen. Zuvor hatten Pedro Medrano im zweiten und Clarence Brown im dritten Inning gepunktet und das Spiel stand wieder unentschieden. Danach dominierten wieder die Defensivreihen um den Bad Homburger Pitcher Maximilian Doll und Burkhart auf Tübinger Seite. Die Gäste schaffen es gegen Ende vermehrt, Läufer auf die Bases zu bringen und wurden im letzten Inning mit zwei weiteren Punkten durch Yves Bendrien und Bijan Rezaeian belohnt. Die Hawks konnten gegen Doll, der laut Trainer Brown „Diese Woche deutlich stärker gepitcht hat wie letzte Woche“ kein Mittel mehr und standen im anschließenden vierten Spiel unter Zugzwang.

Gleich zu Beginn konnte Brenk einen Fehler der Hawks-Verteidigung ausnutzen und die Führung erlaufen. Im Gegenzug konnte Buck ebenfalls einen Fehler nutzen und das Spiel ausgleichen. Das vierte Inning bescherte dieses Mal den Hausherren die Punkte: Medrano und Burkhart brachten ihre Farben auf einen weiten Schlag von Georg Plankenhorn mit 3:1 in Führung. Nur ein Inning später war der Tag vor Hornissen-Pitcher Broder schon beendet, nachdem die Hawks zwei Walks und zwei Hits erzielen konnten, was die Bases lud nachdem Brown schon das 4:1 erzielt hatte. Nachfolger Ales Keprta musste aber noch weitere Punkte hinnehmen: Jarrod Pretorius und Michael Coats punkteten, ehe Timo Stolz auch noch Medrano und Burkhart nach Hause brachte. Abschließend konnte Hannes Stolz noch eine Unachtsamkeit der Abwehr ausnutzen und den Punkt zum 9:1 erzielen. Erst im achten Inning schafften die Bad Homburger durch Martin Matlacki um einen Punkt zu verkürzen. Im Schlussabschnitt musste Plankenhorn weitere zwei Punkte durch Ewald Crombach und Brenk hinnehmen, brachte das Spiel aber erfolgreich zu Ende.

Damit steht es in der Best-of-Five 2:2-Unentschieden, was das von vielen Fachleuten prognostizierte entscheidende fünfte Spiel notwendig macht. Dazu treffen sich beide Teams am kommenden Samstag erneut in Tübingen, um den Relegations- und direkten Abstiegsplatz auszuspielen.

Brown, Buck, Burkhart, Coats, Gluns, Medrano, Pfannebecker, Plankenhorn, Pretorius, H. Stolz, T. Stolz

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Hiobsbotschaft für die Hawks

In den Spielen 3 und 4 kann schon eine Entscheidung fallen. Den Split am Wochenende mussten die Tübingen Hawks im Nachhinein teuer bezahlen. Kyle Waddell wurde im Spiel 1 von einem Linedrive am Unterschenkel getroffen und im Laufe des Abends schwoll der Fuß immer mehr an. Noch in der Nacht zum Sonntag musste er in der Uniklinik operiert werden, um das Gewebe zu entlasten. Dadurch ist die Saison für ihn vorzeitig beendet und die Habichte müssen die wichtigen Spiele um den Klassenerhalt ohne ihn bestreiten. Glücklicherweise steht am Wochenende zumindest Georg Plankenhorn zur Verfügung, was den Hawks beim Pitching zumindest etwas mehr Spielraum gibt. Vermutlich wird Benjamin Burkhart dann im ersten Spiel beginnen und sich mit Maximilian Doll messen, ehe dann Clarence Brown im zweiten Spiel auf Mathew Broder treffen wird.

Durch Waddells Ausfall wird es für die Habichte natürlich deutlich schwerer, die Klasse zu halten, aber mit einem guten Tag sowohl in der Offensive wie auch in der Defensive können die Mannen um Trainer Brown zumindest eine erneute Siegteilung erreichen. Sollte dieser Fall wirklich eintreten, so würde in der Folgewoche das fünfte Spiel erneut in Tübingen ausgetragen werden.

Tübingen Hawks – Bad Homburg Hornets 16.08.14 – 13.00 Uhr (Spiel 3)
Tübingen Hawks – Bad Homburg Hornets 16.08.14 – 15.30 Uhr (Spiel 4)

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Das Abstiegsduell bleibt weiter offen

Die Tübingen Hawks haben nach einem 6:2-Sieg und einer 1:11-Niederlage bei den Bad Homburg Hornets weiterhin alle Chancen, in den Playdowns der Baseball-Bundesliga den Klassenerhalt zu schaffen.

Schon im ersten Inning konnten die Tübingen Hawks erstmals jubeln: Kyle Waddell, Benjamin Burkhart und Pedro Medrano luden die Bases und Michael Coats brachte mit seinem Schlag ins Rightfield die ersten beiden Punkte nach Hause. Als die Gastgeber durch Eric Brenk im vierten Durchgang verkürzen konnten, hatten die Unistädter gleich eine Antwort parat. Trainer Clarence Brown punktete auf den Schlag von Waddell, der als Pitcher wieder über die volle Distanz ging und gegen sein Ex-Team zu überzeugen wusste. Nur ein Inning später brachte Timo Stolz erst seinen Bruder Hannes nach Hause, ehe er dann noch selbst zum 5:1 punkten und die Führung weiter ausbauen konnte. Im achten Inning – mittlerweile hatte Ales Keprta den Bad Homburger Starting-Pitcher Maximilian Doll ersetzt – wurde Coats von Brown bei geladenen Bases nach Hause geschoben, ehe Benedict Ullrich den mit dem Punkt zum 2:6 nur noch Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Im zweiten Spiel griff Trainer Brown etwas in die Trickkiste und stellte nicht wie zu erwarten war sich selbst sondern Burkhart als Pitcher auf, während bei den Hornissen Matthew Broder das Pitching übernahm. Zu Beginn schien der Plan aufzugehen, aber ein Triple bei geladenen Bases durch Doll im dritten Inning brachte die Hessen in Führung. Einen Durchgang später legte Christian Haug auf einen Schlag von Ewald Crombach noch einen Punkt nach. In der sechsten Runde konnte Burkhart auf ein Medrano-Triple verkürzen und im Lager der Habichte keimte nochmals Hoffnung auf, aber eine Reihe eigener Fehler ermöglichte den Hornets im Rückschlag weitere drei Punkte durch Haug, Broder und Ullrich zu erzielen. Im siebten Inning durfte dann Jonas Fink für Burkhart auf den Mound, er musste jedoch zahlreiche Treffer hinnehmen und nach den Punkten von Brenk, Doll, Martin Matlacki und Tobias Naggatz wurde das Spiel bei 11:1 für die Gastgeber aufgrund der „Ten-Run-Rule“ abgebrochen.

Damit steht es in der Best-Of-Five-Serie 1:1-Unentschieden, was die Serie – wie von zahlreichen Baseball-Experten erwartet – offen und Spannend hält. Am kommenden Samstag duellieren sich die Teams in Tübingen. Sollte ein Team dann beide Spiele gewinnen können, hat es den Relegationsplatz sicher, gibt es erneut ein Unentschieden, so komme es wieder eine Woche später zum alles entscheidenden fünften Spiel, welches erneut in Tübingen ausgetragen werden würde.

Für Tübingen spielten: Brown, Buck, Burkhart, Coats, Fink, Medrano, Pfannebecker, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks