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Die Tornados sind zu stark

Im dritten Inning musste Kyle Waddell die ersten Punkte der Mannheim Tornados zulassen. Anton Helmig, Jonathan Ellenbogen, Emmanuel Febles und Mauro Sciavoni legten mit 4:0 vor, ehe Wesley Grilliette, Christian Schoupal sowie erneut Helmig und Ellenbogen im sechsten Inning auf 8:0 erhöhten. Die Hawks schaffen es im ganzen Spiel nur selten überhaupt einen Läufer auf die Bases zu bekommen, Cedric Desmedt lies über die kompletten sieben Innings nur vier Hits zu, die Hawks konnten daraus aber keinen Punkt erzielen. Fürs siebte Inning übernahmen Michael Coats und Hannes Stolz den Mound, hatten aber etwas Kontrollprobleme, was den Tornados zwei weitere Punkte durch Schoupal und Alexander Janotta ermöglichte und das Spiel dann beim Stand von 10:0 durch die Ten-Run-Rule beendete.

Den ersten Hawks-Punkt erzielte Trainer Clarence Brown gleich zu Beginn des ersten Innings, als der selbst einen Hit erzielte und dann auf den Schlag von Jack Smith den Führungspunkt erzielte. Diese Führung währte jedoch nicht lange, denn die Quadratestädter konterten in Form von Höpfner, Juan Martin und Marius Jellonek und brachten ihre Farben wieder in Führung. Nachdem die Habichte im zweiten Durchgang die Bases geladen hatten wollte der Anschluss nicht gelingen, Febles antwortet mit einem weiteren Punkt für seine Farben. Wieder nur ein Inning später punkteten Smith und Pedro Medrano auf ein Triple von Michael Coats zum zwischenzeitlichen 3:4. Febles erzielte im vierten Durchgang das 5:3 für sein Team, ehe Höpfner im sechsten Durchgang nochmals einen Punkt hinzupackte. Nachdem Grilliette und Jelloneck im siebten Inning nochmals um zwei Punkte erhöhten schien die Messe gelesen, aber die Comeback-Spezialisten aus Tübingen gaben sich noch nicht auf. Benjamin Burkhart verkürzte im achten Inning mit einem Homerun auf 4:8 und Waddell drosch den
Ball im letzten Inning ebenfalls über den Zaun, was auch Jack Smith nach Hause brachte. Mehr wie den Anschluss zum 6:8 sollten die Hawks nicht mehr schaffen und mussten damit die Niederlage akzeptieren.

Für Tübingen spielten: Brown, Burkhart, Buck, Coats, Gluns, Hodges, Medrano, Pfannebecker, Smith, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Den Schwung mitnehmen

Vielleicht können sie dort nach den Haar Disciples den nächsten Playoff-Kandidaten ärgern. Mit dem 5:4-Walk-Off-Sieg am letzten Wochenende machten die Tübingen Hawks den Haar Disciples einen Strick durch die Rechnung, hatten sie doch die zwei Siege in Tübingen fest einkalkuliert. Die Kalkulation der Mannheim Tornados sieht fürs kommende Wochenende nicht viel anders aus, schließlich wird im Kampf um Platz vier jeder Sieg benötigt. Bei den Hawks hingegen ist der Playoff-Zug schon lange abgefahren und einzig das Fernduell um Platz sieben mit den Bad Homburg Hornets. Sollte den Hawks am Wochenende noch ein Sieg gelingen, dann ist ihnen der siebte Rang fast nicht mehr zu nehmen. Kyle Waddell wird wie gewohnt das erste Spiel beginnen und es mit Matteo D’Angelo oder Cedric Desmedt zu tun bekommen. Im zweiten Spiel misst sich Josh Hodges mit Spencer Kuehn oder Wesley Grilliette zu tun. Es sind alle Mann an Bord, nur Luca Helber kuriert immer noch seinen Bänderriss aus. Trainer Clarence Brown ist hoffnungsvoll zumindest ein Spiel gewinnen zu können.

Mannheim Tornados – Tübingen Hawks 28.06.14 – 13.00 Uhr (Spiel 1)
Mannheim Tornados – Tübingen Hawks 28.06.14 – 15.30 Uhr (Spiel 2)

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Spätes Comeback der Hawks

Die Hawks gewinnen das erste Spiel im letzten Inning mit 5:4, das zweite Spiel geht mit 3:14 nach Haar. Die Pitcher Kyle Waddell und Lukas Steinlein hatten zu Beginn ganz klar das Sagen auf dem Platz. Nur gelegentlich konnten beide Teams einmal einen Läufer auf Base bringen. Im vierten Durchgang nutzte Christoph Ziegler einen Fehler der Verteidigung aus, um nach seinem Single auf die dritte Base vorzurücken und kurz darauf auf Joshua Petersens Opfer-Flugball den ersten Punkt zu erzielen. Im siebten Inning erhöhten Joseph Dyche und Petersen, nachdem Steinlein und David Selsemeier ebenfalls Opferschläge hinlegten. Im achten Durchgang konnte Ziegler sogar noch auf 4:0 erhöhen, ehe die Hawks im Schlussinning mit dem Rücken zur Wand zum Konter ansetzten. Jack Smith wurde gleich zu Beginn abgeworfen, ehe Waddell einen Basehit erzielen konnte. Nachdem Michael Coats begünstigt durch einen Feldspielfehler auf Base kam erzielte Jonas Pfannebecker mit einem Treffer ins Rightfield den ersten Punkt. Bei mittlerweile schon zwei Aus und schon zwei Strikes gegen sich schlug Timo Stolz den Ball ins Centerfield und brachte Waddell und Coats zum 3:4 nach Hause. Clarence Brown bekam danach aus taktischen Gründen einen Walk, was Marius Buck an den Schlag brachte. Mit ebenfalls zwei Strikes gegen sich tat er es Stolz gleich und schlug ebenfalls ins Centerfield und nachdem Pfannebecker und Stolz die Homeplate überquerten, konnten die Hawks den zweiten „Walk-Off“-Sieg der Saison bejubeln.

Im zweiten Spiel schlugen sich die Vorstadt-Münchner die im Kampf um den Playoff-Einzug den Frust der Niederlage von der Seele. Leidtragender war Hawks-Pitcher Josh Hodges, der in den ersten fünf Innings acht Punkte hinnehmen musste, ehe er von Benjamin Burkhart abgelöst wurde. Burkhart musste nochmals sechs Punkte hinnehmen, ehe das Spiel nach acht Innings durch die „Ten-Run-Rule“ beendet wurde. Die Hawks konnten erst im siebten Inning gegen Kevin Trisl antworten, nachdem Gabriel Sandersius zuvor sechs punktlose Innings geworfen hatte. Beim zwischenzeitlichen 9:3 und voll besetzten Bases hatten die Hawks Hoffnung, das Spiel erneut drehen zu können, aber Trisl beendete das Inning mit einem Strikeout ehe der Ex-Tübinger Dennis Jeworowski das Spiel für sein neues Team ohne Gegenpunkt beendete. Trainer Clarence Brown war nach dem Spiel dennoch zufrieden: „Es war ein tolles Spiel, mir gefiel der Schwung mit dem wir zurückgekommen sind und fünf Punkte erzielte haben. Im zweiten Spiel haben wir eine schlechte Verteidigung gespielt, aber in beiden Spielen gut geschlagen. Ich glaube daran, dass wir nächste Woche in Mannheim gewinnen können – wir werden sicher nicht beide Spiele verlieren.“

Für Tübingen spielten: Brown, Buck, Burkhart, Coats, Fink, Gluns, Hodges, Medrano, Pfannebecker, Smith, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

Bilder zum Spiel

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Spannung von Anfang bis zum Ende

Dieses Spiel war das erste Heimspiel der laufenden Saison für die Hawks Damen. Dass dieses Spiel nicht einfach werden würde zeigte sich gleich von Beginn an. Beide Teams starteten konzentriert und mit voller Motivation in das erste Inning, welches jedoch für beide Mannschaften relativ schnell vorbei war. Die Hawks standen souverän in der Defensive, wobei es hingegen beim Schlagen noch einige kleine Probleme gab. Die folgenden drei Innings verliefen ähnlich und auf beiden Seiten ohne Punkte. Somit stand man bis in die letzten Innings immer auf Augenhöhe des Gegners. Die Teams versuchten sich noch einmal zu motivieren und Ihren Zuschauern ein weiterhin spannendes Spiel sowie einen Sieg bieten zu können. Die Damen aus Heidelberg legten im fünften Durchgang den ersten Punkt des ganzen Spieles vor und brachten die Hawks somit ins schwitzen. Doch die Tübingerinnen ließen sich nicht ärgern und zogen mit ebenfalls einem Punkt nach. Somit stand es im drittletzten Inning 1:1. Den Hedgehogs gelang es nicht im darauf folgenden Inning noch einen weiteren Punkt zu erzielen. Den Hawks wiederrum gelang es diesen einen wichtigen Punkt zum Stand von 2:1 zu erzielen. Nun stand das letzte Inning auf dem Plan, in welchem es wieder einmal richtig spannend wurde, denn die Hedgehogs legten einen Punkt nach und glichen somit erneut aus.
Jetzt lag es an den Hawks das Spiel „frühzeitig“ zu beenden oder in ein extra Inning gehen zu müssen. Jasmin Schaible eröffnete dieses Inning mit einem weiten Schlag ins Leftfield welcher Sie bis auf die 3. Base vorbrachte. Ihre Schwester Kristin Schaible machte als nächste Schlagfrau den Sack zu und somit konnten die Hawks diesen Softball-Krimi für sich entscheiden. Das nächste Spiel der Hawks Damen findet am 01.06.2014 um 13 Uhr bei den Stuttgart Reds statt.

Mit dabei waren: Jasmin Schaible, Silje Völkerath, Maren Krumm, Tanja Mayer, Kristin Schaible, Sina von Zepelin, Sandra Hentschel, Saskia Gluns, Camille Supper, Katja Haupt, Isabell Rath, Anna-Lena Kortenkamp, Deborah Mingoia, Clara Pflug

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Das Wunder von Tübingen

Die Tübingen Hawks gewinnen nach einer Aufholjagd das zweite Spiel gegen die Bad Homburg Hornets mit 5:4 in der Verlängerung. Das erste Spiel der Baseball-Bundesliga ging mit 2:10 verloren.

Kyle Waddell dominierte sein ehemaliges Team zu Beginn nach Belieben. Ewald Crombach brachte seine Farben im sechsten Inning auf einen Schlag von Eric Brenk mit 1:0 in Führung. Im siebten Durchgang glich Benjamin Burkhart, der selbst durch einen Fehler der Verteidigung auf Base kam, durch einen weiteren Fehler beim Schlag von Michael Coats aus. Der eingewechselte Jonas Pfannebecker brachte Coats mit seinem Double noch bis aufs dritte Base, aber die Hawks schafften es nicht, den Führungspunkt ins Ziel zu bringen. Erst im neunten Inning musste Waddell nochmals zittern, keinen Punkt abzugeben, aber Benedict Ullrich blieb nach Mattew Broders Double auf dem dritten Base stehen. Auch im zehnten Inning gelang keinem Team ein Punkt und nach 13 Strikeouts war Waddells Tag beendet und Burkhart übernahm den Mound. Die Hornissen brachten das Momentum mit Hits von Brenk und Fabian Fermin Hernandez komplett auf ihre Seite und nach zahlreichen Hits verbuchten die Hessen neun Punkte auf der Habenseite. Geschockt gelang nur noch der Anschlusspunkt zum 2:10 durch Jan Gluns, aber das Spiel ging verloren.

Im zweiten Spiel dauerte es nur bis ins zweite Inning, bis die Gäste begünstigt durch schwaches Feldspiel die ersten zwei Punkte durch Fermin Hernandez und Ullrich erzielen konnten. Die Hawks schafften es zu dieser Zeit nur sehr selten, den Ball ins Spiel zu bringen. Einzig Pedro Medrano gelang es durch einen Hit ins Spiel zu kommen, dazu noch Walks und ein Fehler der Abwehr, aber Punkte machten wieder die Gäste. Crombach und Maximilian Doll erhöhten im siebten Durchgang auf 4:0, als sie nochmals die Hawks-Fehler ausnutzen. Josh Hodges lieferte an seinem Geburtstag eine solide Leistung ab, wurde dann aber von Benjamin Burkhart ersetzt. Als niemand mehr damit rechnete, erwachten die Hawks im achten Inning dann aber doch noch: Marius Buck und Jack Smith eröffneten mit Singles, ehe Medrano den ersten Punkt mit einem Double nach Hause schlug. Auf Michael Coats‘ folgenden Treffer konnten auch Waddell und Medrano punkten. Im neunten Durchgang glich Buck die Partie auf Smiths schlag aus und die wenigen verbliebenen Zuschauer sahen die zweite Verlängerung des Tages. Ales Keprta kam für die Gäste auf Base, aber Burkhart sicherte seinem Team mit zwei starken Strikeouts die „Null“. Im Rückschlag war es ebenfalls Burkhart, der mit einem Hit ins Spiel kam und dann von Coats mit einem Opferschlag zum zweiten Base gebracht wurde. Da der Abwehr es auch nicht gelang Coats „Aus“ zu machen, opferte sich auch Jan Gluns und der Siegpunkt war nur noch 30 Fuß von seinem Ziel entfernt. Das Tübinger Eigengewächs Timo Stolz war es dann, der Burkhart mit seinem Treffer nach Hause brachte und Hodges mit dem „Walk-Off“-Sieg ein tolles Geburtstagsgeschenk machte. Trainer Brown war nach dem Spiel „begeistert über den Walk-Off-Sieg in einem Heimspiel, vor unseren Fans“, musste aber auch die Leistung der Gegner anerkennen: „Im ersten Spiel haben sie die Schläger geschwungen und ihre Treffer, teilweise auch Glückstreffer, gehabt. Wir haben das nicht getan.“

Für Tübingen spielten: Brown, Buck, Burkhart, Coats, Gluns, Heim, Helber, Hodges, Medrano, Pfannebecker, Smith, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks