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Duell der Kellerkinder

In den kommenden Tagen treffen die Schlusslichter der Baseball-Bundesliga gleich zwei Mal aufeinander: Am Donnerstag fahren die Tübingen Hawks zu den Bad Homburg Hornets, ehe es drei Tage später zum Rückspiel kommt.

Schon zur Saisonmitte steht eigentlich fest, dass die Bad Homburg Hornets und die Tübingen Hawks auf den letzten Plätzen der Tabelle enden werden, zu groß ist schon der Abstand zum Mittelfeld. Nachdem die Universitätsstädter am Wochenende in Mainz den ersten Sieg feierten, konterten die Hessen nur einen Tag später mit dem ebenfalls ersten Saisonsieg gegen die Mannheim Tornados. Zwei spannende Spieltage, welche eventuell schon eine Vorentscheidung im Kampf um Platz sieben bringen können, stehen bevor. Am Christi Himmelfahrt wollen die Hawks sich erst auf dem Rückweg mit der allgemeinen „Vatertags-Party“ beschäftigen, nachdem hoffentlich zwei Siege in den
Leiterwagen gepackt wurden. Drei Tage später treffen sich beide Teams im Tübingen, um das Rückspiel zu bestreiten. Inwiefern die Trainer der Teams dabei bei der Pitcherwahl taktieren bleibt abzuwarten. Die Hawks erinnern sich nur ungern an die Duelle mit den Buchbinder Legionären Regensburg, als es im Rückspiel eine böse Klatsche setzte. Aber die Legionäre sind nicht die Hornets, Bad Homburg wird am Sonntag sicher auch mit geschwächten Pitchern zu kämpfen haben und die Offensive wird den Hawks keinen so großen Schaden zufügen können. Unter dem Strich ein spannender Kampf mit gleichen Waffen. Einen Ausschlag zu Gunsten der Habichte könnte die Anwesenheit von Steffen Rönnfeldt sein, der sich derzeit im Heimaturlaub befindet und wie auch schon im Mainz zur Keule greifen wird. Der restliche Kader ist fit und bereit, den Aufwärtstrend der letzten Woche fortzusetzen.

Bad Homburg Hornets – Tübingen Hawks 29.05.14 – 13.00 Uhr (Spiel 1)
Bad Homburg Hornets – Tübingen Hawks 29.05.14 – 15.30 Uhr (Spiel 2)

Tübingen Hawks – Bad Homburg Hornets 01.06.14 – 13.00 Uhr (Spiel 1)
Tübingen Hawks – Bad Homburg Hornets 01.06.14 – 15.30 Uhr (Spiel 2)

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Der Knoten ist geplatzt

Die Tübingen Hawks haben das Siegen nicht verlernt. In der Baseball-Bundeliga gelang bei den Mainz Athletics der lang ersehnte 2:0-Sieg. Das zweite Spiel ging mit 2:4 verloren.

Den Laien war das erste Spiel Todlangweilig, die Baseballkenner hingegen hatten ihre wahre Freude am Defensiv-Spektakel beider Seiten. Michael Coats gelang im zweiten Inning der für lange Zeit einzige Basehit auf Tübinger Seite. Da die Verteidigung aber auch nur sehr wenig zuließ, konnten die „A’s“ im siebten Inning erstmalig zwei Läufer ins Spiel bringen, ohne jedoch punkten zu können. Im achten Inning ging der Mainzer Pitcher Jan-Niclas Stöcklin, ihm gelangen 16 Strikeouts, vom Mound und wurde durch Manuel Möller ersetzt. Da es nach den regulären neun Innings noch immer 0:0 stand, ging das Spiel in die Extra-Innings. Nach zehn punktlosen Innings waren auch Kyle Waddells Kräfte am Ende und Benjamin Burkhart übernahm das Hawks-Pitching, aber am Punktestand änderte sich weiterhin nichts. Im mittlerweile 13. Inning gingen die Habichte volles Risiko, nachdem Julius Spann einen Basehit erzielte und Lucas Dickmann einen Walk erzielte, entschied sich Trainer Clarence Brown, der als Catcher spielte, Kevin Kotowski einen absichtlichen Walk zu schenken und damit den Läufer, der die Niederlage besiegeln würde, auf die dritte Base zu schieben, um gegen den nächsten Schlagmann das benötigte dritte Aus zu erreichen. Der Plan ging voll auf, Tobias Kuczulaba ging Strikeout und das Spiel in ein weiteres Inning. Timo Stolz erzielte gleich einen Basehit – den ersten seit dem Coats-Treffer im zweiten Inning – und Luca Helber spielte einen Opfer-Bunt, was Stolz eine Base weiter brachte. Burkhart drosch den Ball dann ins Center-Field, was ihm ein Double einbrachte und Stolz den Führungspunkt erzielen lies. Nachdem Brown dann ebenfalls absichtlich einen Walk erhielt, konnte Mike Riemer mit seinem Schlag einen Punkt durch Burkhart ermöglichen. Im Rückschlag schafften es zwar Timothy Kotowski und Spann nochmals auf die Bases, mit einem Strikeout beendete Burkhart dann die Partie und die Hawks konnten kurz über den ersten Saisonsieg jubeln. Vor zwei Jahren gingen die Hawks zum letzten Mal über 14 Innings – auch damals in Mainz (9:10-Niederlage) – dieses Mal hatten sie das Glück auf ihrer Seite.

Im zweiten Spiel gingen die Mainzer gleich im ersten Durchgang durch Kevin Kotowski in Führung und erhöhten im Folgedurchgang durch Lennard Stöcklin auf 2:0. Im dritten Abschnitt konnte Helber beim Schlag von Coats jedoch verkürzen. Als Kevin Kotwowski im fünften Inning erneut punktete, lies die Tübinger Antwort nicht lange auf sich warten, Benjamin Burkhart punktete, als Coats den Shortstop zu einem Fehler zwang. Kevin Kotowski zeigte sich auch für den vierten Mainzer Punkt zuständig, als er im siebten Inning beim Schlag von Nicolas Weichert zur Homeplate zurückkehrte. Dieses Mal konnten die Hawks nicht mehr kontern und die Mainzer siegten im zweiten Spiel mit 4:2.

Für Tübingen spielten: Brown, Buck, Burkhart, Coats, Gluns, Helber, Hodges, Medrano, Riemer, Rönnfeldt, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Die Niederlagenserie geht weiter

Bei den Heidenheim Heideköpfen mussten die Tübingen Hawks zwei weitere Niederlagen in der Baseball-Bundesliga hinnehmen. Mit 15:1 und 7:1 setzte sich der Favorit klar durch.

Kyle Waddell erwischte einen rabenschwarzen Sonntag, gegen die Heideköpfe musste er in den ersten vier Innings alle 15 Punkte hinnehmen, ehe Michael Coats ihn ablöste. Coats blieb in den restlichen zwei Innings ohne Gegenpunkt. Das Unheil begann im zweiten Durchgang, als Heideköpfe-Pitcher Luke Sommer auf einen Schlag von Shawn Larry den ersten Punkt erzielte, ehe Larry kurz darauf ebenfalls punktete. Im vierten Durchgang konnte Trainer Clarence Brown einen Fehler der Heideköpfe Verteidigung nutzen. Durch Pedro Medrano weitergebracht verkürzte er dann auf den Treffer von Waddell zum zwischenzeitlichen 1:2. Im Gegenzug brachen dann aber die Dämme, als Waddell im Rückschlag acht Treffer, darunter ein Homerun von Sommer, zulassen musste, was den Spielstand auf 11:1 erhöhte. Als ein Inning später weitere vier Punkte hinzukamen, übernahm Coats und brachte das Spiel zuende.

Auch im zweiten Spiel war der Spielverlauf ähnlich. Erneut im zweiten Inning punkteten die Ostälbler doppelt: Erst Simon Gühring und dann James McOwen brachten ihre Farben in Front. Im vierten Durchgang lies Sommer einen weiteren Punkt folgen. Andrew Smith schlug im Folgeinning einen Grand-Slam-Homerun, welcher weitere vier Punkte einbrachte. Nach sechs Innings ersetzte Benjamin Burkhart Werfer Josh Hodges, während ihr Gegenüber weiter auf Kurs eines No-Hitters war. Bis ins achte Inning gelang den Habichten kein Treffer, einzig Brown durfte ein Mal nach einem Abwurf auf Base. Dann durchbrach Michael Coats den Bann und konnte auf einen Schlag von Timo Stolz den Ehrenpunkt erzielen. Damit rangieren die Tübingen Hawks neben den ebenfalls noch sieglosen Bad Homburg Hornets am Tabellenende. Am kommenden Wochenende sind die Hawks Spielfrei, ehe es dann zu den Mainz Athletics geht.

Für Tübingen spielten: Brown, Buck, Burkhart, Coats, Gluns, Helber, Hodges, Medrano, Pfannebecker, Riemer, T. Stolz, Waddell

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Wieder in Bestbesetzung

In der Baseball-Bundesliga können die Tübingen Hawks am Samstag wieder über den kompletten Kader verfügen. Trotzdem ist ein Sieg bei den Heidenheim Heideköpfen eher unwahrscheinlich.

Komplett regeneriert können Kyle Waddell und Josh Hodges wieder den Pitcherhügel erklimmen, um die Spiele für die Tübingen Hawks zu beginnen. Nach den deftigen Niederlagen beim amtierenden Deutschen Meister wartet mit den Heidenheim Heideköpfen aber ein Gegner, der die selbe Kragenweite wie die Buchbinder Legionäre aus Regensburg hat. Der Gastgeber aus Heidenheim hat sich mit dem zurückkehrenden Pitcher Luke Sommer sogar nochmals verstärkt, was die Herkulesaufgabe noch schwerer macht. In erster Linie wollen die Tübingen Hawks ihre Leistungen vom Saisonbeginn abrufen, als die Teams aus Mainz und Stuttgart am Rande einer Niederlage standen. Ganz sicher wollen die Habichte aber nicht noch einmal so ein Debakel erleben wie letzte Woche.

Heidenheim Heideköpfe – Tübingen Hawks 11.05.14 – 13.00 Uhr (Spiel 1)
Heidenheim Heideköpfe – Tübingen Hawks 11.05.14 – 15.30 Uhr (Spiel 2)

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Der Meister erteilt eine Lehrstunde

Die Tübingen Hawks mussten ohne ihre Stammpitcher zwei bittere Niederlagen hinnehmen. Der amtierende Meister der Baseball-Bundesliga, die Buchbinder Legionäre Regensburg, siegten mit 12:0 und 32:0.

Da sich Kyle Waddell und Josh Hodges nach ihren Donnerstäglichen Auftritten noch in der Regenerationsphase befanden, mussten bei den Hawks die anderen Pitcher antreten. Benjamin Burkhart schlug sich im ersten Spiel noch recht wacker. Zwar musste er im ersten Inning vier Punkte hinnehmen, dann folgte aber nur noch ein weiterer Punkt, ehe Georg Plankenhorn im sechsten Inning übernahm. Das Siebte Inning gestaltete Jonas Fink, der sein Debüt im Oberhaus gab. Da der Punktestand auf mittlerweile 12:0 angewachsen war, griff die „Ten-Run-Rule“, welche das Spiel zugunsten der Gäste beendete.

Auf Regensburger Seite waren Mike Bolsenbroek und Sammy de los Santos, ebenfalls am Donnerstag aktiv, nicht am Start, aber Trainer Martin Helmig konnte auf deutlich mehr Alternativen zurückgreifen. James Larsen, Luca Patschke, Jonathan Eisenhuth, Wolfgang Reitter und Justin Kuehn teilten sich die Spiele zu fast gleichen Teilen auf, während Hawks-Trainer Clarence Brown mangels Alternativen Derek Kujat als Starting Pitcher aufbot. Hier bot sich den Zuschauern das selbe Bild wie zuvor: Die Regensburger dominierten nach Belieben und erzielten Punkt um Punkt. Im vierten Inning kam Michael Coats beim Stand von 0:10 auf den Mound. Die rettende 10 Punkte-Schallmauer war zwar schon längst erreicht, aber die Hawks mussten sich erst noch bis zum Ende des siebten Innings kämpfen, da die 10-Run-Rule erst im siebten Inning Anwendung findet. Am Ende standen auf Regensburger Seite 32 Punkte zu Buche, während den Hawks kein einziger gelingen wollte. Ein sonderlich großer Beinbruch hingegen sind diese Niederlagen nicht. Klar waren im Vorfeld vier Niederlagen eingeplant, lediglich die Höhe im letzten Spiel entsprach nicht den Erwartungen an das Team. Am kommenden Wochenende gastiert das Team auf der Ostalb bei den Heidenheim Heideköpfen. Dann können auch die Stammpitcher wieder aktiv ins Geschehen eingreifen und die Hawks in die Erfolgsspur führen.

Für Tübingen spielten: Attridge, Burkhart, Brown, Buck, Coats, Fink, Gluns, Helber, Hodges, Kujat, Medrano, Pfannebecker, Plankenhorn, Riemer, H. Stolz, T. Stolz, Waddell

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks

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Der Meister siegt souverän

Die Tübingen Hawks mussten gegen die Buchbinder Legionäre Regensburg fast erwartungsgemäß zwei Niederlagen hinnehmen. Am Wochenende treffen beide Teams erneut beim Rückspiel aufeinander.

Im zweiten Inning konnte Pitcher Kyle Waddell seine Farben mit einem Homerun etwas überraschend mit 1:0 in Führung bringen. Danach übernahmen aber die Hausherren die Kontrolle über das Spiel, Christopher Howard und Justin Kuehn konterten im Rückschlag. Christoph Zirzlmeier im vierten und Matt Vance mit Homerun im fünften Inning schraubten das Ergebnis in die Höhe, während die Hawks gegen den dominaten Mike Bolsenbroek, der 15 Strikeouts warf, kein Mittel fanden. Einzig Michael Coats und abermals Waddell sollten im gesamten Spielverlauf noch einen Basehit erzielen. Im Siebten Inning erhöhten Lukas Jahn und Vance auf 6:1, ehe Luca Patschke und Enzo Muschik im achten Inning den Endstand besorgten.

Das zweite Spiel konnten die Hawks gegen ihren Ex-Werfer Sammy de los Santos bis ins vierte Inning offen gestalten. Dann legten Ludwig Glaser, Zirzlmeier, Muschik und Johannes Jung vier Punkte vor, ehe Kuehn und Zirzlmeier ein Inning später weitere Punkte erzielten. Vance, Kuehn, Zirzlmeier und Muschik schraubten den Spielstand gegen den mittlerweile für Josh Hodges als Pitcher eingewechselten Michael Coats auf 10:0, was den Abbruchsieg im siebten Inning bedeutete. Offensiv mussten sich die Hawks mit 10 Strikeouts gegen de los Santos und Wolfgang Reitter geschlagen geben, einzig Hodges sowie den Youngsters Timo Stolz und Luca Helber sollten Basehits gelingen. Am kommenden Samstag treffen die beiden Teams im Rückspiel schon wieder aufeinander. Die Favoritenrolle liegt ganz klar bei den Bayern, aber die Hawks wollen sich so teuer wie möglich verkaufen.

Für Tübingen spielten: Attridge, Burkhart, Buck, Coats, Gluns, Helber, Hodges, Pfannebecker, Riemer, T. Stolz, Waddell

Die nächsten Spiele:
Tübingen Hawks – Buchbinder Legionäre 03.05.14 – 13.00 Uhr (Spiel 1)
Tübingen Hawks – Buchbinder Legionäre 03.05.14 – 15.30 Uhr (Spiel 2)

Florian Kugel
Pressesprecher
Tübingen Hawks